Frisöre gibt es in Köln wie Sand am Meer, viele Ein-Mann/Frau-Betriebe, selten allerdings mit einer solch „einladenden“ Schaufensterdekoration.
Gonzo läßt hier auch frisieren, aber ist das unbedingt eine Empfehlung?
Innen sieht es aber ganz okay aus, also nicht abschrecken lassen.
Als Resultat eines Psychotests in einer Zeitschrift wurde mir jüngst bescheinigt, ich sei ein gefühlskalter egoistischer Romantiker – nicht sehr freundlich, aber ehrlich. Tatsächlich läßt mich diese Behauptung ziemlich kalt, denn ich wurde z.B. gefragt, ob ich immer den selben Friseur besuche oder auch mal wechsel: Ganz egoistisch versuche ich, immer zum selben zu gehen, aber das ist gar nicht so einfach. Hat mir beim letzten Mal noch die leicht sächselnde Mandy die Haare sehr gut geschnitten, ist sie dieses Mal schon nicht mehr da, stattdessen macht der wortkarge Pavel aus Warschau seine Arbeit auch ganz gut, oder ich falle in die Hände von René, der den Tunten-Soziolekt so perfekt beherrscht, daß es eine Freude ist, ihm zuzuhören, jedenfalls für die Dauer eines Haarschnitts.



