Salierring

Diese Spielhalle ist in den Augen einiger Stadtbeamter ein Stein des Anstoßes, ihr bloßer Anblick dazu geneigt, unsere Jugend zu gefährden – speziell die Jugendlichen, die schon auf die schiefe Bahn geraten sind. Nun gibt es in Köln ca. 130 Spielhallen, viele Kneipen sind außerdem mit Glücksspielgeräten bestückt, warum soll ausgerechnet dieser Ort eine gefährliche jugendgefährdende Ausstrahlung haben?

Deswegen: In den oberen sechs Etagen befindet sich seit ein paar Jahren das „Haus des Jugendrechts“, wo man sich besonders um minderjährige Intensivtäter kümmert, da man nicht will, daß aus denen „die Schwerkriminellen von morgen“ werden, so der leitende Oberstaatsanwalt zur Eröffnung. Eigentlich eine gute Sache: Jugendliche Straftäter werden schneller als bisher ‚betreut‘, Prävention ist dabei das oberste Gebot, und daß das „Amt für Jugendinteressen“ im gleichen Haus untergebracht ist, erscheint auch sinnvoll. Und nun ist vor ca. einem halben Jahr diese Spielhalle in das Erdgeschoß des Gebäudes gezogen.

Unerhört! Man stelle sich das vor: Die jugendlichen Straftäter kommen aus dem Haus und stehen direkt vor dieser Zockerbude, dieser unmoralischen Einrichtung unlauteren Gelderwerbs – alle Rehabilitationsbemühungen stehen auf dem Spiel, nicht auszudenken, was passiert, sollte einer der Minderjährigen auf die Idee kommen, hier seine letzten Cent zu verspielen, ja, das öffnet doch der Schwerkriminalität von morgen und übermorgen Tor und Tür!! Erpressung, Schutzgelder, Zuhälterei – alles ist möglich!!!

Nun, da kann was dran sein, daß den Jugendlichen solche Ideen kommen, aber aus anderen Gründen, als man denkt: Dieselbe Stadt, die sich hier so besorgt zeigt, hat dem Spielhallenbetreiber eine teuere Konzession erteilt. Auf den Gewinn der Glückspielgeräte hat sie außerdem eine eigene Vergnügungssteuer erhoben: 13,08 %, das sind in einem Jahr ungefähr 7,88 Millionen Euro (2010), die aus den Spielerportemonnaies über die Glücksspielgeräte direkt in den städtischen Haushalt fließen – viel höher dürften Schutzgelder der Mafia auch nicht sein. Ist es tatsächlich die Sorge um jugendliche Straftäter, oder nicht doch eher Scham über die Doppelmoral der eigenen Behörde, die die Beamten hier auf die Palme treibt?

Der Eintritt in die Spielhalle ist übrigens erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt; und selbst, wenn sie jetz nach einem Gerichtsbeschluß vermutlich schließen muß: Die nächste Spielhalle ist ein paar Straßen weiter. Schließlich muß die Stadt Geld verdienen – Heuchelei hin oder her!

imm cologne

Wer, bitte, kauft sowas? Wer gibt dafür über 3300,- Euro aus? Und wer hat Platz, sich ein solches Trum von Möbelstück in die Wohnung zu stellen? Offensichtlich lebe ich hinterm Mond, denn wie jetzt anläßlich der „imm cologne“ (Internationale Möbelmesse) zu lesen war, blüht das Möbelgeschäft in Deutschland: 2011 gab es in der Branche einen Zuwachs von 6 Prozent, insgesamt wurden 16,7 Milliarden Euro umgesetzt. Kein Wunder, daß die Hersteller gern nach Köln kommen: 1150 Aussteller haben sich einen Platz auf dem Messegelände gesichert.

Ich kann mich kaum erinnern, wann ich mein letztes Möbelstück gekauft habe, von einem CD-Ständer mal abgesehen. Vor Jahren habe ich mir zwei Barhocker von Ikea mitbringen lassen – die ich gar nicht brauche, aber man kann sie zusammenklappen, also stören sie auch nicht. Ikea ist übrigens auf der Messe nicht vertreten, aber das brauchen sie ja auch nicht, haben sie doch in fast jeder größeren Stadt mindestens eine Daueraustellung.

Manchmal gibt es auch Funktionsmöbel: Nach dem Abendessen kann man mit der Lehne dieses Stuhls die Krümel auf dem Boden zusammenfegen. Praktisch.

Wer Bilder von der „imm“ sehen möchte, schaut sich einfach das wunderbare Blog von Karin Henjes an.

WARNUNG!

ACHTUNG ACHTUNG! In Köln geht ein Virus um. Höchste Ansteckungsgefahr!! Es fängt harmlos an, erst sieht man nur ein paar Befallene eilig über die Kreuzungen huschen, dann werden es immer mehr. Erst tragen sie bevorzugt rot, grün oder blau, wenn es dann aber die Massen erfaßt, bricht das Chaos aus, nicht nur farblich. Wer unfreiwillig in die Nähe der Infizierten gerät, sollte sich ganz still verhalten, bis die Gefahr vorüber gezogen ist. Manchmal warnen die Kranken durch laute Trommelgeräusche vor sich selbst – wer das hört, sollte möglichst schnell in die entgegengesetzte Richtung fliehen.

Offizielle Stellen haben einen Test veröffentlicht, der zeigt, ob man bereits befallen ist: Ein Vampir fährt auf einem Tandem in Schlangenlinien auf der Straße. Die Polizei hält ihn an und fragt: „Haben Sie was getrunken?“ Darauf der Vampir: „Nur zwei Radler.“ (Muaha … *räusper*, Entschuldigung). Wer jetzt schmunzelt oder gar lacht, hat sich vermutlich bereits angesteckt. Aber keine Sorge, das virus carnevaliensis hat in den meisten Fällen nur eine Lebensdauer bis zum 22.02.12. Zwischenzeitlich kann der mehrmalige Genuß des Entschuldigungsinterviews des Bundespräsidenten hilfreich sein:

EDIT: Wie aus gut unterrichteten Quellen zu erfahren ist, soll sich der Verfasser dieses Eintrags angesteckt haben und befindet sich in freiwilliger Quarantäne. Nach neusten Meldungen hat das Virus die Grenzen des rheinischen Verbreitungsgebietes überschritten und ist in politische Kreise eingefallen. Folgende Indizien sind zu beobachten: Wirtschaftsminister Rösler witzelte kürzlich in einer Rede: „Jetzt kommt es darauf an, deutlich zu machen, dass die FDP für unser Land unverzichtbar ist.“ Selbst der Bundespräsident treibt Schabernack mit der Bevölkerung: „Ich glaube, diese Erfahrung, dass man die Transparenz weiter treiben muss, die setzt auch neue Maßstäbe. Morgen früh werden meine Anwälte alles ins Internet einstellen. Dann kann jede Bürgerin, jeder Bürger, jedes Details zu den Abläufen sehen …“ (tätää tätää!).

Wolkenburg am Mauritiussteinweg, innen

Außen Barock – innen die Architektur der 50er Jahre, allerdings im Design des Fin de siècle, und die Technik, also Beleuchtung, Klimaanlage etc., ist sogar erst ein paar Jahre alt.

Den „Kölner Männer-Gesang-Verein“ (KMGV) gibt es bereits seit 170 Jahren. Namhafte Komponisten haben eigens Stücke für ihn geschrieben: Mendelssohn Bartholdy, Jacques Offenbach, Max Bruch etc. Der Überschuß aus den Einnahmen wurde und wird gespendet, früher viel für den Dombau, aber auch für soziale Projekte. Die Mitglieder selbst verdienen mit den Konzerten kein Geld, im Gegenteil, sie zahlen drauf: Konzertreisen müssen aus eigener Tasche bezahlt werden, und da die schon mal nach Südafrika oder China gehen, kommt da einiges zusammen. Sollte sich ein Mitglied das nicht leisten können: Kein Problem, „man kennt sisch, man hilft sisch“, eine alte kölsche Weisheit, überregional auch als Klüngel bekannt, hier aber mal ohne negative Auswirkungen.

Was in reinen Männerbünden sonst noch passiert, kann man sich denken: Angeben, dreckige Witze reißen, saufen, Geschäfte machen usw. Ob das auch für den KMGV gilt, wissen nur die Mitglieder … Übrigens gab es Zeiten, da konnte man nur durch Beziehung Mitglied werden, heute hat man aber Nachwuchsprobleme, also kann sich jedermann bewerben.

Ein großer Saal, ein mittlerer und zwei kleine können für Veranstaltungen gemietet werden, von großen (Steh-)Empfängen für 1.000 Leute bis hin zu kleinen Feiern für 70 Personen ist alles drin. Auf Wunsch kann man sich auch bekochen lassen, alles eine Frage des Geldes.

Sogar ein Standesbeamter kommt auf Wunsch ins Haus, die Miete allein für die Zeremonie (also ohne Sekt und sonstiges Catering) bis zu 30 Gästen kostet 773,50 Euro. Was der große Saal mit einer voll ausgerichteten Hochzeit kostet, steht nirgends, aber es wird kein Schnäppchen sein – es war schon immer etwas teuerer, das Besondere zu wollen. Tja. Es soll ja Leute geben, die betrachten ihren Hochzeitstag als den schönsten ihres Lebens, bzw. daß er das werden soll …

Wolkenburg am Mauritiussteinweg, außen

Die Wolkenburg ist Sitz des „Kölner Männer-Gesang-Vereins“, der diese Gebäudebezeichnung von seinem alten Sitz in der ehemaligen Straße „An der Wollküche“ mitgebracht hat.

Das Barockgebäude wurde ursprünglich Mitte des 18. Jahrhunderts als Kloster für katholische Benediktinerinnen errichtet. Als der damalige Erzbischof Maximilian Friedrich den Neubau besichtigte, fand er ihn viel zu komfortabel für die Ordensschwestern, und er verbot, daß sie dort einziehen. Tja, so sind sie, die Erzbischöfe. Es heißt, er selbst sei trotz Zölibat den Frauen nicht abgeneigt gewesen – Nonnen werden nicht darunter gewesen sein.

Nachdem die Franzosen Köln 1802 besetzt hatten, ging das Gebäude in den Besitz der Stadt über, hatte in der Folge wechselnde Nutzer und wurde im 2. WK fast vollkommen zerstört. Äußerlich hat man es so wieder aufgbaut, wie es war, und hat es dem angesehenen „Männer-Gesang-Verein“ übergeben, der es nicht nur als Proben- und Vereinshaus nutzt, sondern die Säle auch für Veranstaltungen vermietet (darüber mehr im nächsten Eintrag).

Im Winter hat man es gern üppig: Unter Geldnot scheint man hier nicht zu leiden, ich kenne kaum ein privates Haus in Köln, das derart protzig-kitschig rundum beleuchtet wird. Aber die Bewohner des Viertels sind stolz: Als ich fotografierte, sprach mich eine Dame an: „Ist das nicht großartig?!“, sagte sie mehrere Male. „Ja, gewaltig“, war meine Antwort – ich fand das diplomatisch.

Breslauer Platz

Im Zuge der Neugestaltung des Breslauer Platzes, des Hinterhofes vom Hauptbahnhof, wurde vor ein paar Tagen der aufwendig umgestaltete U-Bahnhof geöffnet, seit 2004 war man hier am Werkeln.

Die Eingänge haben schon für viel Aufregung gesorgt: Anwohner sind empört über die pompösen säulengesäumten Eingänge, im Volksmund spricht man von der Akropolis von Köln. Die Stadt wünschte sich ein „Entrée“ für die ganze Stadt und Herr Roters findet das nun super gelungen. Ein bißchen wirkt es wie jemand, der sich für die Oper fein machen will und sich einen Zylinder aufsetzt. Aber mal abwarten, wie es wirkt, wenn der ganze Platz fertig ist.

Innen ist die Architektur, verglichen mit der gekachelten Badezimmeranmutung der meisten anderen U-Bahnstationen, großzügig, offen, modern. Ich bin beindruckt.

Nur an den Treppen hat man eine Zwischendecke eingezogen, was dem Raum etwas Kathedralenartiges verleiht. Rechts im Bild werden Live-Videostreams an die Wand geworfen, aber keine Reklamebilder, sondern von den Nistplätzen der Alexandersittiche in einem Kölner Park. Hm … okay, warum nicht. Das Fehlen fast jeglicher Werbung fällt jedenfalls positiv auf, ich hoffe, das bleibt so.
Wenn ich in Zukunft verreisen will, werde ich nur hier aus- und zusteigen, soviel steht fest.

Anna-Schneider-Steig

„Das Key Visual des knapp 400 Quadratmeter großen Stores ist eine spektakuläre überdimensionale DNA-Doppelhelix, die zudem die Fusion professioneller und privater Lichtlösungen visualisiert.“ Das steht auf der Homepage der Firma „Occhio“ (ital. für Auge), die dieses Schaufenster gestaltet hat – und ist ein solcher Blödsinn, daß ich diesen Laden, Verzeihung: Store wohl eher meiden würde. Allerdings gehöre ich auch kaum zur Klientel, denn hier kauft man keine Glühbirnen oder einfache Nachttischlampen, sondern ausgeklügelte Lichtsysteme. Wenn ich mir ihre Beispielfotos ansehe, scheinen sie ihr Geschäft zu verstehen. Aber wer hat sich diesen Mist mit der Doppelhelix ausgedacht? Immerhin funktioniert sie als Key Visual, denn ich war surprised und astonished über die Extensiveness des Embodiments.

Am Bayenturm

Jeder, der schon mal Kreuzworträtsel gelöst hat, kennt das: Schweizer Kanton mit drei Buchstaben: Uri. Und was ist ein Urilift? Ein Schweizer Aufzug, der im mittelalterlichen Bayenturm (über den ich hier schon mal erzählt habe) eingebaut wurde?

Weit gefehlt: Beim Begriff „Urilift“ ist irgendwann ein „n“ verloren gegangen, oder man hat es fallen lassen, weil es ungute Assoziationen weckt, was weiß ich. Es handelt sich dabei um ein Urinal, das tagsüber in der Versenkung verschwindet und nur nachts zum Vorschein kommt. Sehr mysteriös.

Ich folge dem Hinweisschild – ja, wo ist es denn nun? Vielleicht der Rost da unten? Nee, kann doch nicht sein, das wäre ja Erregung öffentlichen Ärgernisses. Außerdem ist in dem Gebäude die „Stiftung FrauenMediaTurm“ und die Redaktion der Zeitschrift „Emma“, wie sähe das denn aus, wenn die Männer da gleich nebenan mitten auf dem Platz …

In der Millionenstadt Köln gibt es übrigens nur 82 öffentliche Toiletten, von denen wiederum nur 21 rund um die Uhr geöffnet sind, kein Wunder, das besonders zu Karneval überall hingepißt wird. Besonders die oppositionelle FDP im Stadtrat setzt sich sehr für die Beseitigung dieses Mißstandes ein, ungefähr einmal im Monat steht was darüber in den Zeitungen. Das finde ich sehr, sehr gut, daß die FDP sich darum kümmert, das verleiht ein kräftiges, strenges Profil, und die Farbe stimmt ja auch irgendwie. Ich finde, die Bundes-FDP sollte das übernehmen und sich mit der flächendeckenden Versorgung mit öffentlichen Toiletten beschäftigen, und zwar nur damit. Dann gibt es für sie vielleicht auch mal wieder eine Erfolgsmeldung, und wenn man dann sagt: „Was für einen Sch… haben die denn jetzt wieder gemacht!“, hat das einen positiven GeschmackBeiklang.

Ich vermute, der Urilift ist hier, aber, klar, nicht zu sehen, ist ja noch hell. Und im Hellen muß man ja nicht. Oder nicht so oft. Jetzt bin ich aber doch neugierig.

Bitte sehr, das ist er! Ich habe mich extra nochmal aufs Fahrrad geschwungen. Die Anwohner sprechen von Erfolg, es würde nun viel weniger stinken, wenn man morgens seine Brötchen holt. Im Stadtrat ist man auch begeistert, nicht nur die strenge FDP fände noch mehr versenkbare Urinale gut. Was machen eigentlich die Frauen? Frauen müssen nicht pinkeln, basta! Und falls doch: Um die Ecke ist der Rost.

Rheinauhafen

„An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand …“ sitzen die Möwen in den Laternen und warten auf Fisch, …

… der abends von den Fischerbooten gebracht wird. Tatsächlich aber …

… beherbergt der Rumpf eine Glühweinbude auf dem Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum.

Eigentlich war ich am Rhein, um für euch den Tiefstand des Wassers zu dokumentieren, als mir der maritime Weihnachtsmarkt über den Weg lief, oder ich ihm, besser gesagt. In den letzten Jahren fanden hier immer mittelalterlich gestaltete Weihnachtsmärkte statt, diesmal wollte man wohl etwas anderes machen.

Ganz ehrlich? Es ist absurd: Der Platz wird statt mit Weinachtsliedern mit lahmen Shantychören und Seemannsschlagern beschallt („Junge, komm bald wieder …“). Neben Fischständen …

… gibt es die üblichen Buden, an denen man den üblichen überflüssigen Kram kaufen kann.

Beim Piraten-Grill gibt es auch Champagner – das ist doch nicht das richtige Getränk für einen Freibeuter der Meere. Gibt’s keinen kräftigen Grog? Ich opfere mich für euch und probiere einen Glühwein – vielleicht mit Rum? Besser nicht, sonst bin ich gleich knülle. Mein Urteil: Uah! – laßt die Finger davon, viel zu süß.

Die Jugend wundert sich, weshalb an der Weihnachtsfichte Rettungsringe und Strandstühle statt Schokolade hängen. Ach ja:

Hier kann man sehr schön sehen, wie hoch der Rhein sein sollte.

Aber die Ausflugsschiffe fahren trotzdem noch.

Chlodwigplatz

Auch in Köln war letzten Samstag eine Kundgebung im Zeichen der „Occupy“-Bewegung.

Im September hatten in New York Leute damit begonnen, im Finanzzentrum der Stadt, der Wall Street, gegen die Bereicherung und der Casinomentalität der Banken zu demonstrieren. Ihr Schlachtruf war und ist: „Occupy the Wall Street!“ (Besetzt die Wall Street). Waren es erst nur ein paar hundert Demonstranten, sind es inzwischen weltweit zig Tausende, die gegen das ethisch verwahrloste Handeln der Banken demonstrieren.

In gesamt Deutschland fanden sich am letzten Wochenende 40.000 Demonstranten in 50 Städten zusammen, aber das können und sollten noch viel mehr werden: 12 Prozent der Deutschen sind von Armut gefährdet oder betroffen, das sind ca. 9,6 Millionen Menschen, mit ansteigender Tendenz! Die Gesundheitsversorgung wird immer mehr eingeschränkt, die Renten sind so gut wie eingefroren, das reale Einkommen sinkt, und für viele Arbeitnehmer ist die Altersarmut schon jetzt beschlossene Sache, usw., während gleichzeitig Milliarden an Banken überwiesen werden, damit die Spielschulden der Banker ausgeglichen werden können.