
Die Entchen im Weiher sind noch so klein, die können eigentlich erst am selben Tag geschlüpft sein, aber schwimmen können sie schon, als hätten sie es gelernt. Sehr putzig anzusehen, wie gleich zehn von ihnen auf dem Wasser hin und her flitzen – eine dunkle Männerstimme sagt im Vorbeigehen: „Die können froh sein, wenn noch zwei übrigbleiben.“ Was meint er nur? Füchse? Katzen? Oder Ente süß-sauer? Keine Ahnung.

Auch die Stühle putzen ihre Federn, „fasten your seatbelts“ – die Urlaubssaison fängt wieder an. Wohin soll die Reise gehen? Vielleicht gibt das Täschchen einen Hinweis: Das ist eine sogenannte Clutch (sprich: klatsch, engl.=ergreifen, fest umklammern), die frau unterm Arm trägt, wenn sie in die Oper geht oder ins Theater. Viel paßt da wahrscheinlich nicht hinein: Ein Handy, Lippenstift, Tempos und eine Camelia für die blaue Ersatzflüssigkeit. Die Tasche ist mit Maharadscha-Chiffon geschmückt – ha, fliegt der Stuhl vielleicht nach Indien?

Das ist uns dann doch zu weit, wir bleiben lieber im heimischen Biergarten …

… wo wir von der freundlichen Bedienung stets mit einem herzlichen Willkommen begrüßt werden.