Als sich im 19. Jahrhundert in den großen Städten die Kaufhäuser durchsetzten, wunderten sich die Besucher, was es alles zu kaufen gibt. Das geht mir heute noch so. Ein Kalender ist ein beliebtes Weihnachtsgeschenk für jemanden, der eigentlich nichts braucht, schon gar keinen Kalender. Aber egal, man kann sich bei der Wahl der Motive danach richten, was der Beschenkte ganz besonders gern mag. Dieser Kalender ist also wahrscheinlich für den Hund, postergroß, wie er ist, schmückt er dominierend die ganze Hundehütte. Das ist natürlich Quatsch: Angesprochen wird hier der Mann im Manne, der sich hier für eine seiner letzten Domänen inspirieren lassen kann, den Grill.
Ein Geschenk für Mutti: Das Haarteil soll man sich hinten auf den Kopf stecken, man kann wählen zwischen den Variationen „Laughter“, „Spirit“, „Delight“, „Sparkle“ und „Happy“ – spontan erscheint mir „Laughter“ die beste Idee zu sein, da ist der Erfolg garantiert.
Für die Kleinen ein Quartett. Dieses Bischofs-Quartett habe ich vor ein paar Jahren schon mal vorgestellt, an Tebartz van Elst kann man erkennen, daß es bereits veraltet ist. Dafür gibt es nun etwas Neues:
Wie spielt man das? Die Karte mit den meisten Toten gewinnt? Vielleicht sollte man einfach beide Quartette zusammenmischen. Der Schwarze Peter muß dann jemand sein, der mit diesen Leuten nichts zu tun hat – vielleicht ein Foto von dem Hund, als Trost, weil er den Kalender ja nun doch nicht bekommt.
Uff – da müssen selbst die Engel erstmal eine rauchen.