Porzer Wanderweg

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Wir wollten gerade losschimpfen, wer hier wieder seinen Müll abgeladen hat, den soll doch der Blitz treffen, aber dann …

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Das ist eine Katzenfütterstelle, 11 Katze, die man vorsorglich kastriert hat, werden hier verköstigt. Als wir da herumstanden, kam auch gleich eine an und strich um unsere Beine. In der Nachricht vom 31.10. kündigt allerdings jemand seine Mitarbeit auf, nach seiner Ansicht seien die Katzen überfüttert. Tja, manchmal erreicht Tierliebe das Gegenteil von dem, was sie eigentlich möchte. Immer wieder kann man beobachten, daß Eltern ihre Kinder dazu animieren, an Teichen und Weihern die Enten mit Brot zu füttern. Und wenn dann eines Tages Enten und Fische mit dem Bauch nach oben im trüben Wasser treiben, wundern sie sich.

11 Antworten zu “Porzer Wanderweg

  1. Das Problem mit den Enten ist auch, daß die Erpel meist den Enten das Brot wegschnappen, dann besonders erstarken und oft auch agressiv(er?) werden. So hat mir mal jemand vom Vogelschutz erklärt. Schade, früher hat man das gerne gemacht.
    Hanns-Dieter Hüsch fällt mir da ein:

    Hedwig, Hedwig, wo fährst du mich hin?
    Zu den Schwänen wohl auf dem Teich
    Und die Schwäne kamen im Fluge herbei
    Und waren so stolz und so bleich
    Und wir fütterten sie und wir freuten uns
    Vergaßen Welt und Gebrechen
    „Hedpich, Hedpich!“ juchzte ich dann
    Denn ich konnte das W noch nicht sprechen

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    • Ach – interessant, das mit den Erpeln. Vielleicht ist das bei den Menschen ja auch so, und man sollte Männern allgemein weniger zu essen geben. Die besonders aggressiven Exemplare müssen dann ein Schild um den Hals tragen, auf dem steht: Füttern verboten!

      Lustiges Gedicht!

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  2. Die Leute wundern sich, weil sie den Zusammenhang mit ihrem Füttern und dem Umkippen des Gewässers nicht sehen. Diese Form der „Tierliebe ist symbolhaft. Sie hilft, die Augen zu verschließen vor den täglichen Grausamkeiten, die der Mensch ganz selbstverständlich den Tieren antut.

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    • Ich frage mich, ob das nicht auch andere Katzen anlockt. Aber vielleicht hat es sich noch nicht herumgesprochen. Und solange es noch nicht im Katzenreiseführer steht …;-)

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  3. Das empfinde ich schon als eine etwas eigenwillige Zuwendung zum „leidenden“ Tier. Jedes lebende Wesen hat seinen Platz in der großen weiten Welt, aber sollte es ein solcher sein? Hmm.
    😉

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    • Wahrscheinlich hat es in der Gegend viele wilde Katzen gegeben, und bevor man sie vergiftet, ist es wohl besser, die Vermehrung auf andere Art zu stoppen. Ob man den Katzen wirklich einen Gefallen damit tut, eine Tafel für sie zu bestücken, kann ich nicht beurteilen (gibt’s eigentlich keine Mäuse mehr?), aber Überfütterung ist natürlich auf jeden Fall schädlich. Die Katzen finden es wahrscheinlich paradiesisch.

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  4. freilebende katzen zu füttern ist an sich eine gute tat, doch sollte dabei nicht vergessen werden, dass katzen kleine raubtiere sind, die es lieben auf die mäusejagd zu gehen. mehr als einmal am tag bräuchte meines erachtens eine katze ohne frauchen in der freien natur nicht zugefüttert zu werden.

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    • Wenn überhaupt. Ich erinnere mich, daß zu meinem Elternhaus eine Zeitlang ein Kater kam, der abgemagert war und erbarmungswürdig miaute, aber gleichzeitig so scheu, daß er sich nicht anfassen ließ. Natürlich stellten wir ihm regelmäßig was zu essen hin. Er kam wieder zu Kräften und erschien irgendwann mit einem halb abgerissenen Ohr – keine Malerkrise, sondern Revierkämpfe. Nach ein paar Tagen blieb er ganz weg, ich würde mich nicht wundern, wenn seine Konkurrenten ihn gekillt haben.

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