Die Zeche Zollverein, zwischen 1847 und 1986 ein Steinkohlebergwerk, ist inzwischen ein Industriedenkmal und zählt seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Das Areal ist riesig, ein paar Stunden lang kann man hier herumlaufen. Überall sieht man geführte Gruppen, denen von Mitarbeitern des Besucherzentrums erklärt wird, was im Einzelnen abgelaufen ist.
Die mächtigen Gebäude rosten vor sich hin …
… alles sieht alt und ein wenig gammelig aus, hat aber durchaus Charme. Ob man den Hebel da einfach umlegen kann? Besser nicht, wer weiß, was man damit noch in Gang setzt.
Die Natur hat da weniger Skrupel: An den unmöglichsten Stellen wachsen kleine Bäume und Sträucher, wenn hier keine Menschen hinkämen, wäre die ganze Anlage wahrscheinlich innerhalb kurzer Zeit komplett zugewachsen.
Hier geht’s hoch zum Ruhrmuseum, das in einem der Gebäude untergebracht ist, in dem wir aber nicht waren. Der Imbiß war leider überfüllt, aber es gibt noch mehr Lokalitäten auf dem Gelände, wo man eine Kleinigkeit essen kann (Tipp: Der Salat im „Café Kokerei“ ist ausgezeichnt).
Und wieder der Impuls, einfach mal die Knöpfe zu drücken …
Die einzelnen Gebäudeteile sind natürlich abgesperrt, es ist wohl einfach zu gefährlich, unvernünftige Besucher unbeaufsichtigt überall herumturnen zu lassen – man kennt das ja, irgendein Tourist aus Köln kann seine Finger nicht bei sich behalten und drückt den Startknopf für die ganze Anlage …
Hier komme ich aber bestimmt nochmal her, möglichst bei blauem Himmel, dann werden die Fotos auch besser, oder zu einer der zahlreichen Veranstaltungen.