Domplatte (am Rand)

Ich glaube ja nicht, daß ein Kölner darauf hereinfällt, deswegen steht diese Maschine extra in einer Gegend, wo viele Touristen durchkommen: Ein Geldvernichtungsautomat! Man steckt ein 1-Euro- und ein 5-Cent-Stück in den kleinen Schieber, drückt ihn hinein in das Gerät, kurbelt einmal kräftig, und voilà – der Euro ist fort, und das 5-Cent-Stück soweit zerstört, daß es als Zahlungsmittel nicht mehr zu gebrauchen ist. Wunderbar! – die Touristen stehen davor und klatschen vor lauter Freude in die Hände, Geld vernichten macht Spaß. Solche Vorrichtungen gibt es übrigens auch für Geldscheine, man nennt sie „Börse“ oder auch „Bank“.

0 Antworten zu “Domplatte (am Rand)

  1. Das erinnert mich an die Maschinen, die früher – zu D-Markzeiten – in jedem größeren Bahnhof standen. Dort kostete das Ganze aber nur 50 Pfennige, zusätzlich 5 Pfennig, die dann geprägt wurden. 😉

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  2. Echt? So lange gibt’s die schon? Sind mir nie aufgefallen. Mich wundert, daß das überhaupt erlaubt ist, eigentlich ist es doch ziemlich kostspielig, Münzen herzustellen.

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  3. In der Tat. Es waren unscheinbare, große Kisten aus dunklem Holz. Meist stand daneben noch so ein Automat, dort konnte man für – glaube ich – 5 Mark Grüße reinsprechen oder singen, und unten kam eine kleine Schallplatte aus buntem Plastik raus, die man auf jedem Plattenspieler abspielen konnte. Dabei lief man allerdings Gefahr, die Nadel zu ruinieren. Seufz – Nostalgie, ist schon gut 50 Jahre her…

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  4. Toll! – habe ich nie gesehen. Ich bin in einem kleinen Kaff großgeworden, zwar mit Bahnhof, aber ohne solche Apparate. Ich bin sicher, mein sehnlichster Wunsch wäre gewesen, eine solche selbstbesprochene Platte zu besitzen, was ich mir aber kaum hätte leisten können, denn 5 Mark war in meiner Kindheit ein Vermögen.

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  5. Automaten im BahnhofBei Videbitis las ich heute einen Artikel über einen Automaten, der Geld vernichtet. 😉 Ich bin ein regelmäßiger Leser seines Blogs, weil ich so immer informiert bin, was in meiner Heimatstadt so abgeht.
    Wer interessiert ist an wirklich guten Fotos – …

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  6. Ich habe als Kind gerne 10 Groschen in die Straßenbahnschienen gelegt, bevor die Straßenbahn drübergefahren ist.
    Das hat nicht einmal einen Fahrschein gekostet (damals 80 Groschen im Vorverkauf) und die Münze war so platt, dass man sie unter der Tür durchschieben konnte.

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