Urlaub 1. Station: Zürich

Nachdem ich im letzten November in Zürich auf Dienstreise war, war mir klar, daß ich da auch im Sommer mal hin muß. Eine sehr schöne Stadt, macht aber einen wohlhabenden Eindruck und ist zumindest für Deutsche sehr teuer.

Auf dieser Terrasse haben wir gar nicht gesessen, sondern bei einem Italiener an der Straße, mußten aber trotzdem für 2 Portionen Nudeln mit Soße und 2 Gläser verdünnten Apfelsaft 50 Euro zahlen. Das reduziert die Urlaubskasse sehr schnell.

Die Altstadt ist sehr weitläufig, hier gibt es viel zu entdecken. Überall locken Cafés mit leckerem Kuchen …

… und Geschichten, die man vom Nebentisch erlauschen kann. Dieser Herr faßte sich allerdings kurz.

In dieser Kirche werden jeden Samstag um 10 Uhr esoterische Praktiken vollzogen, keine Ahnung, was der Papst dazu sagt …

… aber die Sitten sind hier halt anders: Kein Arzt, sondern ein Handwerker behandelt eine bestimmte Phobie.

Und wer noch nich weiß, wovor er Angst hat: Kein Problem, wie steht’s mit Arachnophobie?

Wer die Intelligenz früh schult, weiß im späteren Leben stets die richtige Entscheidung zu treffen …

… so wie dieser Angler mit seinem Mimikryhemd, da wiegen die Fische sich fälschlicherweise in Sicherheit!

Ich kann verstehen, daß es Leute gibt, die diesen Ort für ein kleines Paradies halten.

Aber irdische Paradiese sind meist kostspielig. Insofern ist es durchaus sinnig, daß in diesem Schaufenster des Juweliers Tiffany ein Wohnungsschlüssel hängt.

Urlaub

Im Süden geht es los, dann reise ich langsam in den Norden. Anfang August bin ich wieder da. Macht’s gut.

PS: Ein Nachtrag zum Togo-Eintrag von neulich, gestern in der Stadt gesehen: Die Konkurrenz schläft nicht – es gibt jetzt „Coffee to go“ auch zum Mitnehmen!

Ausflug nach Hamburg: Kunsthalle

Hereinspaziert! Wer mal in Hamburg ist und sich auch nur ein wenig für Kunst interessiert, sollte unbedingt die Hamburger Kunsthalle, gleich neben dem Bahnhof gelegen, besuchen.

In einem sehr schönen Gebäude werden Kunstwerke aus allen Jahrhunderten gezeigt – von manchen Epochen nicht viele, aber auf das, was man hat, kann man stolz sein, wie auf dieses weltberühmte Bild von Caspar David Friedrich.

Van Gogh gibt schon mal einen Ausblick auf den Spätsommer.

Große Säle, in denen riesige ‚Schinken‘ Platz finden …

… wechseln sich ab mit kleineren Räumen und intimeren Themen.

Skulpturen gibt es hier und da auch zu sehen, wie dieser Messingkopf von Rudolf Belling, von dem ich besonders angetan bin.

Schon immer war ich fasziniert von dem Bild „John der Frauenmörder“ von George Grosz: 1918 gemalt, zeigt es genial umgesetzt die Verrohung des Menschen durch den Krieg.
Rechts das Portrait von Egon Erwin Kisch, gemalt von Christian Schad.

Auf der Suche nach dem Café und einem Schwenk durch die zeitgenössische Kunst (die Ausstellung zeigt unscharfe Kunstwerke, es liegt also nicht an meiner Kamera) …

… kommt man durch geheimnisvolle Orte.

Das Café schließlich ist das Tüpfelchen auf dem i – perfekt!

Ausflug nach Hamburg: Hafen-City

Die Innenstadt von Hamburg ist häßlich, was vermutlich zu einem guten Teil daran liegt, daß die Stadt im 2. WK weitgehend zerstört wurde: Eine uneinheitliche Bebauung, viele Autostraßen, und selbst wenn man mal eine schöne Ecke hat wie am Rathaus, verheißen die Gebäude am Rande oder am Ende der Blickachsen nichts Gutes.

Zur Elbe hin hat man immerhin die Speicherstadt aus dem Jahre 1883 stehen lassen, zwei Gebäuderiegel von einer Länge von 1,5 km, zwischen denen Wasser fließt, und die früher als Lagerhäuser genutzt wurden. Seit 1991 stehen sie unter Denkmalschutz und werden sanft renoviert und vielfach als Museumsräume, aber natürlich auch als Büros und Lagerhallen genutzt.

Auf der anderen Seite jedoch geht es wenig sensibel weiter: Hier entsteht die neue Hafen-City. „Eine Stadt zerstört sich selbst“, dachte ich spontan, als ich hier durchging. Die Gebäude die hier schon zigfach stehen (es sollen bis 2020 noch jede Menge andere hinzukommen), haben nur eins gemeinsam: Sie sind häßlich und abstoßend, unorganisch, getrennt voneinander durch windige Häuserschluchten und leblose große Plätze. Ein Gesamtplan, was die ästhetisch-städtebauliche Erscheinungsweise betrifft, ist nicht erkennbar.

Wohnungen für 12.000 und Arbeitsplätze für 40.000 Menschen sollen hier entstehen, Büros, die man dringend braucht, wenn auch keiner weiß, wofür. Im Haus oben ist noch was frei, 2-4-Zimmer-Wohnungen in einer Größe von 43 bis ca. 200 m². Ich vermute mal, Hartz-IV-Familien werden hier nicht einziehen, aber das ist für die auch besser so – ich möchte nicht wissen, was ein solches Wohnumfeld auf Dauer mit den Menschen macht, die hier hausen.

Sie an, da ist sogar jemand. Wenn er Kinder hat, kann er sie …

… auf diesem Spielplatz im Innenhof beschäftigen, der reinste Abenteuerspielplatz. Hier lernt der Nachwuchs früh, sich in der „Schönen neuen Welt“ zurechtzufinden.

Das Verrückte ist: Die Planer und Investoren wissen natürlich ganz genau, wie urbanes Leben menschenwürdig aussehen könnte und machen mit großen Plakaten dafür Werbung – mitten in dieser Steinwüste, wo die Menschen in Käfighaltung untergebracht werden.

Auf dem Gelände liegt übrigens auch die neue Elbphilharmonie, die ursprünglich 77 Millionen Euro kosten sollte. Inzwischen ist man bei mindestens 351,3 Millionen Euro – aber keine Sorge, das sind nur Steuergelder.

Der architektonische Größenwahn beschränkt sich allerdings nicht auf die Hafen-City, überall am Fluß entstehen surreal anmutende Gegenden …

Ausflug nach Hamburg: St. Pauli

Das ist, wodurch St. Pauli in den Medien bekannt wurde: Die Reeperbahn, Große Freiheit, Davidstr. bedeuten Sex, Porno, Prostitution.

Was nachts wenigstens blinkt und leuchtet, macht tagsüber einen eher trostlosen Eindruck, die Reeperbahn ist eine vierspurige Rennstrecke. Ein Türsteher versuchte mich zum Eintritt zu überzeugen, indem er anbot, ich dürfe meine Tochter umsonst mit hineinnehmen, womit er meine Begleiterin meinte. Frechheit!

Abseits dieser Straßen ist St. Pauli ein richtig nettes Wohngebiet: Nette Cafés und Kneipen, kleine Geschäfte, lebendige Straßen. Natürlich hängen überall Totenkopffahnen aus den Fenstern, die Identifikation mit dem Fußball-Club ist groß.

Unser Touristenführer erzählte, daß St. Pauli bei Neuvermietungen inzwischen zum teuersten Pflaster Hamburgs zählt. Hier wie überall in den großen Städten: Dieselben Leute, die dafür arbeiten, daß überall diese riesigen Bürotürme und neumodische Wohnklötze in bester Elblage hochgezogen werden, ziehen es selbst vor, im renovierten Altbau im Szenekiez zu wohnen. Gentrifizierung führt langfristig dazu, daß ganze innerstädtische Viertel ihren Charakter verlieren und die bisherigen Bewohner, die die teueren Mieten nicht mehr zahlen können, an den Stadtrand gedrängt werden.

Und damit man es zur Arbeit nicht weit hat, stellt man an den Rand des Viertels neue Bürotürme hin, wie hier die „Tanzenden Türme“, die gerade im Bau sind. Unser Touristenführer erzählte, daß der Büroleerstand in den benachbarten Häusern teilweise bis zu 70% betrage, aber egal, hauptsache erstmal hinbauen.

A propos Touristenführung: Unsere war wirklich klasse, über 2 Stunden wurden wir von einem jungen Mann in alle möglichen Ecken geführt, der seine riesige Fülle an Informationen und Geschichten dermaßen packend und engagiert erzählte, daß wir ihm noch viel länger hätten zuhören können. Wer mal da ist, sollte unbedingt hier diese Tour buchen: St. Pauli Tourist Office.

Gern hätte ich noch Bilder von der Live-Sexshow gezeigt, in die ich gehen wollte, aber ich wußte nicht, wo ich meine Knarre lassen sollte. Tja, Pech.

Ausflug nach Hamburg: Millerntorstadion

Nanu? Videbitis ist Fußballfan? Das ist ja ganz was Neues … Nee, bin ich nicht, aber eine Freundin, die ich zu einer Besichtigung ins Heimatstadion des FC St. Pauli begleitet habe. Und das war interessanter, als ich erwartet hatte.

Der FC St. Pauli ist ein Außenseiterverein, nicht etwa, weil er so schlecht spielt (was er gar nicht tut, das weiß jeder Fan, und daß er am unteren Ende der Tabelle steht, ist halt Pech), sondern wegen der engagierten Fanszene, die dem linken Spektrum zuzuordnen ist. FC St. Pauli ist der einzige Verein, bei dem man Punker und Fan zugleich sein könne, sagte kürzlich einer von ihnen in einem Interview.

Der St.-Pauli-Fan pöbelt nicht, zettelt keine Schlägereien an, rassistische und sexistische Äußerungen im Stadion sind verboten, und Solidarität wird groß geschrieben. In der Theorie jedenfalls, in der Praxis meistens.

Blöderweise ist in diesem Stadion am letzten Wochenende einem Linienrichter einer von diesen neuen Mehwegbierbechern in den Nacken geflogen, das Spiel wurde vorzeitig abgebrochen. Schön blöd, aber schwarze Schafe gibt’s überall.

Glücklicherweise kam der Becher nicht von den billigen Plätzen …

… sondern von der neuen Tribüne. Wahrscheinlich jemand von Auswärts.

Oben auf der neuen Tribüne hat man Logen für solvente Mieter gebaut, die Fans wittern Kommerzialisierung und protestieren. Aber der Verein braucht Geld, und das Stadion ist klein. In der Astra-Lounge ist man offensichtlich der Meinung, zum echten Kerle-Fußball gehöre eine gute Portion Sexismus.

Ende letzten Jahres hatte „Susis Showbar“ eine Lounge gemietet. Die Reeperbahn ist nicht weit, da bietet es sich an, für einen zahlungskräftigen Kreis Stripteaseeinlagen zum Fußballspiel darzubieten. Die Gäste konnten sich aussuchen, wohin sie ihre Blicke lenkten – auf das Runde auf dem Rasen oder im Separee. Versteht sich fast von selbst, daß die Fans das schnell unterbunden haben.

Urlaub in Berlin, Gedenkstätte Hohenschönhausen

In der Zeitung war zu lesen, daß sich sich kürzlich der Verein „Traditionsverband Nationale Volksarmee“ in der Cafeteria des Tierparks Friedrichsfelde getroffen hat, um ein Jubiläum zu feiern: Das 55 Jubiläum der NVA, der Armee der DDR. Mehrere hundert Anhänger sollen da gewesen sein, einige in Paradeuniform.

Allen, die glauben, die DDR sei doch ein ganz komfortabler Staat gewesen, empfehle ich einen Besuch im ehemaligen Stasigefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Nach dem 2. Weltkrieg richteten die Sowjets hier ein Untersuchungsgefängnis ein, in dem Nazis, aber auch andere mutmaßliche Gegner des Kommunismus verhört und gefoltert wurden.

Die 60 im Keller gelegenen fensterlosen und feuchten Zellen (der Trakt wurde deshalb „U-Boot“ genannt) waren mit einer Holzpritsche und einem Kübel ausgestattet.

Die Folterungen waren vielfältig: Schlafentzug, Schläge, Isolation, Stehfolter, Wasserfolter etc. 20.000 Häftlinge mußten Verhöre über sich ergehen lassen, bevor sie auf weitere Lager verteilt wurden – wenn sie nicht zu den 3.000 gehörten, die an den Verhörmethoden verstarben.

1951 übernahm die Stasi das Gefängnis. Nach dem Tode Stalins 1953 wurde die physische Folter abgeschafft, die Methoden wurden verfeinert, wobei sie natürlich immer noch körperliche Folgen hatten: Die Isolation war nun seit Haftbeginn total, die Beobachtung permanent, Demütigungen, Einschüchterungen und Drohungen auch in Bezug auf Familienangehörige gängige Mittel. 1961 mußte von den Insassen eines benachbarten Arbeitslagers ein neuer Zellentrakt gebaut weren (s.o.) (die Waschbecken wurden allerdings erst in den 80ern installiert).

Neben den über 100 neuen Zellen gab es 120 Vernehmungszimmer, in denen zuletzt 484 hauptamtliche Ermittlungsmitarbeiter ihre endlosen Verhöre durchführten. Die Untersuchungshaft konnte mehrere Jahre dauern. Der Führer unserer Besuchsgruppe, ein ehemaliger Häftling, der verhaftet worden war, weil er geplant hatte, Protestplakate zur Zwangsaubürgerung von Wolf Biermann zu kleben (wozu es nicht kam, weil er vorherher von einem „Freund“ verraten worden war), schildert den Vorgang so: Nach der Verhaftung wird man in einem fensterlosen Transporter stundenlang herumgefahren, damit man die Orientierung verliert. Im Gefängnis sieht man nur Personal, die Isolierung ist perfekt, die Zellenfenster sind aus Glasbausteinen.

Immer wieder wird man in ein Vernehmungszimmer geführt, ohne einen Mitgefangenen zu sehen. Im Vernehmungszimmer muß man stundenlang warten, zur Vernehmung dann auf seinen Händen sitzend immer wieder die selben Fragen beantworten, was auf Tonband aufgenommen wird. Nach jeweils zwei Tagen erhält man zur Unterschrift das Vernehmungsprotokoll, in dem Sätze stehen, die man so nie gesagt hat, und wenn man die Unterschrift verweigert: Kein Problem, das Protokoll wird vor den Augen des Inhaftierten zerrissen, und alles geht von vorn los.

Die gesamte Anlage war zu DDR-Zeiten Sperrgebiet und geheim. Auf der Homepage der Gedenkstätte heißt es: „Tausende politisch Verfolgte waren an diesem Ort inhaftiert, darunter fast alle bekannten DDR-Oppositionellen. Rund um die Haftanstalt in der Berliner Genslerstraße waren zugleich die zentralen Diensteinheiten ansässig, die beim MfS für strafrechtliche Ermittlungen und Gefängnisse zuständig waren: die Hauptabteilung IX und die Abteilung XIV, die direkt dem Minister für Staatssicherheit Erich Mielke unterstellt waren. Sie kontrollierten sämtliche Ermittlungsabteilungen und Untersuchungshaftanstalten in den 15 DDR-Bezirken und leiteten deren Arbeit an. Der Ort bildete eine Art Zentralstelle kommunistischer Repression in Ostdeutschland. Die Untersuchungshaftanstalt befand sich in einem militärischen Sperrbezirk, der von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen war.“

1990 wurde das Gefängnis geschlossen. Aber es soll immer noch unbelehrbare ehemalige Stasimitarbeiter und DDR-Bewohner geben, die behaupten, wer hier gesessen habe, sei ein Verbrecher. Unfaßbar!

Urlaub in Berlin, U-Bahn

Unglaublich, wieviel Zeit man in dieser Stadt in der U-Bahn verbringen kann, um von A nach B zu kommen. 146 Kilometer kann man herumfahren, wenn man bereit ist, ein paar mal umzusteigen, und kann dabei an einem Werktag ca. 1,3 Millionen Menschen begegnen. Gut, die sitzen natürlich nicht alle in der selben Bahn, auch wenn man manchmal das Gefühl hat.

Da ist man ganz froh, wenn man aus einem der 139 unterirdischen Bahnhöfen wieder ans Tageslicht kommt und die Gelegenheit erhält, seiner Liebsten einen Strauß Blumen mitzubringen.

Urlaub in Berlin, Tempelhof

Das ist tatsächlich mitten in Berlin: Eine riesige freie Fläche, 300 Hektar flaches Land. Der Tempelhofer Park war bis 2008 der Flughafen Tempelhof und steht nun den Berlinern als Freizeitgelände zur Verfügung. Noch.

So sieht es zur Zeit aus, die Läufer, Skater und Fahrradfahrer können sich hier genau orientieren, wo sie ihrer Sportart nachgehen können und sollen. Auch die Hunde haben ihre bestimmten Lauf- und Kackplätze, ich hoffe, sie halten sich daran.

Und so kann es in ein paar Jahren aussehen. Bis zum Jahr 2017 wird erstmal nicht gebaut, weil dann die Internationale Gartenbauausstellung hier stattfinden soll. Aber dann, die Investoren reiben sich vermutlich schon die Hände. Im Süden und Westen soll Gewerbe angesiedelt werden, im Norden und Osten Wohnungen. Ein Neuköllner Bezirkspolitiker hofft auf eine „lockere Bebauung“, um reiche Bewohner anzulocken, die das dann auch zahlen können und die Gegend drumherum „aufwerten“. Der im Osten angrenzende Schillerkiez hat eine tolle Gründerzeitarchitektur, ist aber bis heute eher ein Problembezirk: Wer wollte schon direkt in der Einflugschneise eines innerstädtischen Flughafens wohnen? Wer konnte, zog weg, übrig blieben Geringverdiener und Arbeitslose, Unterpriviligierte und Kranke, die sich keine bessere Wohngegend leisten konnten. Nun ist der Fluglärm weg, und es gehört nicht viel Scharfsinn dazu, sich vorzustellen, daß sich der ein oder andere Vermieter fragt, ob man die schönen Altbauwohnungen nicht auch teuerer vermieten könnte.

Auch das riesige Flughafengebäude soll Geld bringen: 100 Mieter gibt es schon, die die Räume als Büros nutzen, einige Hallen bieten Platz für Veranstaltungen wie z.B. Messen.

„VROOOOOOOOMM!“ So wird das nichts mit dem Abheben, wenn man quer zur Start- und Landepiste rollt. Aber das ist ja vielleicht auch besser so.

Urlaub in Berlin, erste Eindrücke

Berlin war mal wieder eine Reise wert, besonders schön natürlich bei strahlendem Wetter. Trotzdem hat der Verkäufer dieses Standes vom Markt am Hermannplatz gute Aussichten, seine Mützen loszuwerden, den der Wind bläst noch recht eisig.

Im Windschatten kann man allerdings gut für eine Kaffeelänge draußen sitzen, wie hier in Kreuzberg …

… oder in Friedrichshain.

Noch gut eingemummelt geben Musiker ein Konzert auf einer etwas größeren Verkehrsinsel nahe der Oberbaumbrücke …

… und am Boxhagener Platz findet ein Trödelmarkt statt, der diese Bezeichnung wirklich noch verdient.

Wir ziehen es dann doch vor, Kaffee und Kuchen drinnen zu verspeisen …

… im Café „Fräulein Wild“ nahe dem Kottbusser Tor, warm, gemütlich, und der Kuchen ist ganz ausgezeichnet.