Ausflug nach Hamburg: Kunsthalle

Hereinspaziert! Wer mal in Hamburg ist und sich auch nur ein wenig für Kunst interessiert, sollte unbedingt die Hamburger Kunsthalle, gleich neben dem Bahnhof gelegen, besuchen.

In einem sehr schönen Gebäude werden Kunstwerke aus allen Jahrhunderten gezeigt – von manchen Epochen nicht viele, aber auf das, was man hat, kann man stolz sein, wie auf dieses weltberühmte Bild von Caspar David Friedrich.

Van Gogh gibt schon mal einen Ausblick auf den Spätsommer.

Große Säle, in denen riesige ‚Schinken‘ Platz finden …

… wechseln sich ab mit kleineren Räumen und intimeren Themen.

Skulpturen gibt es hier und da auch zu sehen, wie dieser Messingkopf von Rudolf Belling, von dem ich besonders angetan bin.

Schon immer war ich fasziniert von dem Bild „John der Frauenmörder“ von George Grosz: 1918 gemalt, zeigt es genial umgesetzt die Verrohung des Menschen durch den Krieg.
Rechts das Portrait von Egon Erwin Kisch, gemalt von Christian Schad.

Auf der Suche nach dem Café und einem Schwenk durch die zeitgenössische Kunst (die Ausstellung zeigt unscharfe Kunstwerke, es liegt also nicht an meiner Kamera) …

… kommt man durch geheimnisvolle Orte.

Das Café schließlich ist das Tüpfelchen auf dem i – perfekt!

0 Antworten zu “Ausflug nach Hamburg: Kunsthalle

  1. Danke für die schönen Impressionen aus der Hamburger Kunsthalle. Ich bin auch ein großer Fan von George Grosz! Hattest du eigentlich eine Sondererlaubnis zum Fotografieren oder ist das in der Kunsthalle grundsätzlich erlaubt?

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  2. Den Friedrich habe ich noch heimlich und mit schlechtem Gewissen fotografiert, dann aber gesehen, daß andere Besucher überhaupt keine Skrupel hatten – zu recht, denn es ist tatsächlich erlaubt, was mich sehr gewundert hat, in Kölner Museen kann man froh sein, daß man nicht sofort rausgeschmissen wird, wenn man beim Fotografieren erwischt wird. Vielleicht denkt man sich in Hamburg: Jeder Mensch, der ein Handy hat, hat auch eine Kamera – wie soll man das beaufsichtigen?

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  3. Seltsam, mich machen Galerien und Museen immer so müde. Weiß auch nicht warum. Aber in der Tate war ich immer gerne.
    Am liebsten aber strebe ich die Postkartenläden im Basement an. Kunstpostkarten sind für mich ein wunderbarer Weg für kleine Knete etwas Schönes mit nach Hause zu nehmen. Und bei den vielen Büchern, die ich habe & lese, sind Lesezeichen immer hochwillkommen.

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  4. Ich glaube da kommt einiges zusammen, geschlossene Räume, meist ohne Fenster, kaum frische Luft, zu viele Menschen, zu viele „tote Gegenstände“ (Museen), das ständige Stop-and-go in der Bewegung und zu viel für’s Auge.
    Mein Ideal wäre eine Ausstellung bei der man selber kreativ sein kann oder eine Lounge, bei der man einfach nur daliegt und eine Klanginstalltion im Raum hat und dazu Bilder an den Wänden. Das gibt es natürlich alles, aber nicht hier.
    Gefallen tut mir auch immer wieder „Kunst offen“ hier in MV, von Atelier zu Atelier hüpfen, sich immer wieder unterhalten, Kunst und Handwerk angucken, guten Kuchen essen usw..

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  5. Versteh ich. Früher bin ich mit voller Aufmerksamkeit durch ein Museum gegangen und habe mir alles ganz genau angesehen, heute schlendere ich durch und schaue mir nur noch ausgewählte Exponate genau an (während mein inneres Auge schon nach dem Museumscafé schielt).

    Hier gibt es auch jedes Jahr eine Art Galerie-Festival, aber nach meinen Erfahrungen ist das keine sehr lebendige Angelegenheit, oft ist man der einzige Besucher. In einer Foto-Galerie kam die Galeristin zu uns und gab ungefragt Zusatzinformationen. Meine Begleiterin machte eine harmlose Bemerkung, die uns aber offensichtlich als völlige Deppen entlarvte, denn die Galeristen rümpfte die Nase und empfahl sich. Schön blöd, wollte ich doch gerade mein Scheckheft aus der Jacke ziehen … 😉

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  6. oja, natürlich, stimmt, sehr subtil, oma, frau, kind — menschenfotos sind für mich die hohe kunst, auch, weil man die situation ja auch immer irgendwie meistern muss, wenn man sagt, hergucken, ist ja alles vorbei

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  7. Genau. Außerdem muß man aufpassen, die Personen auf keinen Fall der Lächerlichkeit preiszugeben oder sie sonst irgendwie bloßzustellen. Man möchte ja auch von sich selbst kein Foto im Internet finden, das zeigt, daß man gerade Gesichtsgymnastik macht oder angelegentlich einen Popel betrachtet. 😉

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