Warum man diese Karte verkehrt herum aufgehängt hat – Norden ist hier rechts – weiß ich nicht, jedenfalls zeigt sie, was St. Peter-Ording allen anderen Nordseeorten voraus hat: Der Hauptstrand ist ca. 12 km lang und 2 km breit.
Wenn man 3 Euro bezahlt hat (es sei denn, man hat eine Kurkarte, die auch 3 Euro pro Tag kostet), darf man über diesen Steg ans Wasser – wenn gerade Ebbe ist, muß man noch ein bißchen weiter laufen.
An den Stränden stehen Pfahlbauten für Toiletten, Strandaufsicht und Restaurants/Cafés, in denen man von Kuchen über Fritten bis zur vollen Mahlzeit alles bekommt, was der Magen begehrt, sehr schön!
Ich habe nicht gedacht, daß ich das nochmal zu essen bekomme: Granat (manche sagen auch Krabben, er ist aber eine Garnelenart) auf Spiegelei auf Schwarzbrot. Normalerweise wird der Granat, der in der Nordsee gefangen wird, mit dem Laster quer durch Europa nach Marokko gefahren, wo er von flinken MarokanerInnenhänden gepult und wieder auf die Reise zurück an die norddeutsche Küste und in die ganze Welt geschickt wird. Da ich das auf keinen Fall unterstützen will, habe ich nun schon lange Zeit darauf verzichtet. Hier, in dem Strandlokal „Seekiste“ am Böhler Strand, wird der Granat tatsächlich noch vor Ort gepult. Großartig – und sehr lecker!
Es folgen nun ein paar hundert Strand- und Salzwiesenbilder.
Eine Salzwiese ist eine Wiese zwischen dem Deich und dem Strand, die bei normalem Tidenhub nicht überflutet wird – manchmal aber eben doch. Die Lämmer, die hier weiden, würzen sich quasi selbst, von innen, ihr Fleisch bekommt durch das gesalzene Gras eine ganz besondere Note. Gemein.
Noch ein Strandbild – mit „Drama“-Filter vor der Linse.
Strand satt: Wer noch nicht genug hat, für den habe ich ein paar Bilder in einen Ordner geladen, wer mag, schaut sie sich hier an (ich habe die 45 schönsten Fotos herausgesucht).
Fortsetzung folgt.