Exkurs: Energiesparlampen

Keine Panik! Giftige Energiesparlampen kann man ganz einfach wieder austauschen: Entweder man bestellt im Internet herkömmliche Glühbirnen (der Handel damit ist allerdings verboten), oder man benutzt wie ich harmlose LED-Lampen. Die giftigen Energiesparlampen gehöre auf den Sondermüll, ich kann nur hoffen, daß man dort richtig damit umgeht.

Luxemburger Str.

„Schon gehört? Osterspey macht dicht!“ „Was?! Um Gottes Willen, das geht doch nicht!!“ Diese Sätze hat man wahrscheinlich in den letzten Wochen öfter im Viertel gehört. Das Café gibt es bereits seit 1919 und hatte einen sehr guten Ruf, was sich nicht zuletzt darin ausdrückte, daß man zum Wochenende nur mit viel Glück einen Sitzplatz ergattern konnte, und selbst für „Kuchen zum Rausholen“ sollte man nicht zu spät erscheinen. Zur allgemeinen Erleichterung hat ein Mitglied der Familie Hirsch übernommen, die mehrere Cafés in Köln betreibt und einen ausgezeichneten Ruf hat.

Ich war gestern am späten Nachmittag da, die besten Sachen waren natürlich schon weg, aber das Stück Schwarzwälder Kirsch war lecker. Meine Begleiterin erzählte, daß heißer Kakao, den man normalerweise in Cafés („95 Prozent!“) bekommt, in der Regel nach heißem gesüßtem Wasser schmeckt – hier nicht, hier schmeckt er so, wie man es erwarten kann.

Das Foto unten ist aus Rücksicht auf die Gäste, die gerade eben noch da waren, kurz vor Ladenschluß aufgenommen worden.

Gegensätze

Laut einer Meldung der Presseagentur dpa-AFX haben die Deutschen ein Privatnettovermögen (Geld, ohne Immobilien und Sachwerte) von 4,93 Billionen Euro (4.930.000.000.000,00).

Seit 1998 sind die Anzahl der „Tafeln“ zur Abgabe von gespendeten Lebensmitteln an Bedürftige von 100 auf ca. 890 im Jahr 2011 gestiegen.

1. Mai

Männer – paßt auf, was ihr tut! Leben kann lebensgefährlich sein, vor allem bei Tätigkeiten, von denen ihr nichts versteht.

Der 1. Mai ist ja bekannt dafür, daß Männer an diesem freien Tag nichts mit sich anzufangen wissen und so zu Aufgaben greifen, die sie nicht bewältigen können. Das scheint man jedenfalls beim „Express“ zu denken, der Kölner Konkurrenz der Blöd-Zeitung. Einem Gerücht zufolge soll dem zuständigen Redakteur eben dort, auf dem stillen Örtchen, die Idee zu dieser Hauptschlagzeile gekommen sein, denn dort liegen stapelweise Exemplare herum und warten auf ihre eigentliche Bestimmung.

Egal – wir gehen Eisessen.