1. Mai

Männer – paßt auf, was ihr tut! Leben kann lebensgefährlich sein, vor allem bei Tätigkeiten, von denen ihr nichts versteht.

Der 1. Mai ist ja bekannt dafür, daß Männer an diesem freien Tag nichts mit sich anzufangen wissen und so zu Aufgaben greifen, die sie nicht bewältigen können. Das scheint man jedenfalls beim „Express“ zu denken, der Kölner Konkurrenz der Blöd-Zeitung. Einem Gerücht zufolge soll dem zuständigen Redakteur eben dort, auf dem stillen Örtchen, die Idee zu dieser Hauptschlagzeile gekommen sein, denn dort liegen stapelweise Exemplare herum und warten auf ihre eigentliche Bestimmung.

Egal – wir gehen Eisessen.

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0 Antworten zu “1. Mai

  1. Allerdings muß man inzwischen aufpassen: Industriell hergestelltes Eis wird immer öfter mit Pflanzenfett hergestellt, weil das billiger ist als Sahne oder Milch. Bäh! – was hat Margarine im Eis verloren? Aber ich hoffe, der Italiener an der Ecke macht diese Unkultur nicht mit.

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  2. Faszinierend ist die Altersangabe. Wozu ist sie gut? Ist das sein 1. Mal? Ich glaube, wenn männliche Designer mal ab und zu ihr Klo putzen würden, dann gäbe es nicht so schwierige Stellen am Klo, solche Schmutzfänger. Die bringen zwar nicht unbedingt ins Krankenhaus, sondern oft zur Verzweiflung.

    Wie du den Dreh kriegst vom Thema „menschliche Ausscheidungshilfsmittel“ zum Gegenteil, nämlich dem Eis-Essen – Chapeau!

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  3. Tja, was für ein Scheiß so in der Zeitung steht.
    Und: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Das Gegenstück zu dem Expressartikel wäre dann: „Hausfrau verlor beim Fensterputzen das Übergewicht“. :))

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  4. „Rekrut (21) putzt Klo des Generals: Gasvergiftung“ wäre die Schlagzeile ohne Schutzmaske gewesen. Im Artikel hätte man dann schön darüber spekulieren können, ob man das nicht als neue Waffe einsetzen könnte oder ob das dann gegen die Genfer Konventionen verstößt. 😉

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  5. *lach* zuviel Witz, den der Express seinen Lesern nicht zumuten möchte. „Hausfrau (45) beim Kartoffelschälen in den Finger geschnitten: Jetzt trägt sie ein Pflaster“ – diese Information entspricht genau dem vermutetem Intellekt des durchschnittlichen Express-Lesers. Und übrigens auch des Express-Reporters, was die ganze Sache ungemein vereinfacht.

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  6. Noch besser so:
    „Hausfrau (45) von Sexgangster beim Kartoffelschälen erschreckt, jetzt trägt sie ein Pflaster“.
    Sexgangster zieht immer. Ansonsten was Politisches. „Kommt jetzt die Kartoffelschälsteuer? Millionen deutscher Hausfrauen droht nun die Armut!“

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  7. Stimmt, Sex und Steuern, unbedingt, das bringt Leser. Tiere? „Hund bespringt Hausfrau (58) beim Bohnern: Fiffi ist jetzt in Tierklinik“. Kinder! „Schnuller im Klo verschwunden: Klein-Kevin (1) ist untröstlich“ – vielleicht verbunden mit einem Spendenaufruf für einen neuen. Oder als Fortsetzungsgeschichte mit leichtem Ekelfaktor: „Schnuller aus Klo endlich wieder aufgetaucht: Klein-Kevin (2) ist happy!“

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  8. Oder ALLES: „Sexgangster rutschte in der Wohnung von Hausfrau B. (58) auf Klein- Kevin’s Schnuller aus und wurde von Fiffi mit Kartoffelschälmesser zur Strecke gebracht“.
    Obwohl Deppen-Apostroph, so weit geht nicht mal die Blödzeitung, oder? Gab es das da mal? So als Anpassung an’s Leser-Ni’wo?

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  9. Leider war’s nur das Haus der Unteroffiziere… Nun ja, ich hab das Klo damals mit der Maske und einem Kanister Chlorlösung betreten und später alles mit nem Schlauch ausgespült. Unser Oberstabsfeldwebel meinte am nächsten Tag: „Potzblitz! Das Ding galt eigentlich als unbegehbar! Gefreiter *******, käme es nicht einer Bestrafung gleich, würde ich Sie von nun an alle Klos bei uns putzen lassen!“

    ;D

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  10. Doch doch, der geht ja jetzt schon bald in Rente. Vorher hat er noch einen Beraterjob in London, wo er von der Ersatzbank aus das jeweilige Spiel kommentieren darf. Damit kennt er sich aus, das hat er in Bayern auch schon mal gemacht. Aber das wird nicht lange dauern, dann kommt endlich der wohlverdiente Ruhestand. Und dann klappt’s hoffentlich auch mit dem verletzungsfreien Kloputzen.

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