Höninger Weg

Schön bunt …

… aber auch ein bißchen unheimlich, diese überlebensgroßen Figuren (4,20 Meter mal 2,50 Meter) …

… die an der Fassade der deutschen UNICEF-Zentrale hochklettern.

Auch wenn die „Flossi“ genannen Kunststofffiguren vom Verband der deutschen Kunststoffindustrie gestiftet wurden, handelt es sich hierbei keinesfalls um Werbedekoration, sondern um Kunst, allerdings nicht, wie man fälschlicherweise denken könnte, um Kunst der Pop Art-Zeit, nein, sie sind aus den 90er Jahren. Die Künstlerin nennt sich „rosalie“, die die Plastiken auch in klein anbietet (45×23 cm), aber nicht als Spielzeug. Jede Figur gibt es in vielen verschiedenen Farben, jeweils in einer Auflage von 333 Stück, ein Stück kostet 390,00 Euro. Kunst eben.

13 Antworten zu “Höninger Weg

  1. Aussage des Ganzen? Ich meine bezogen auf Unicef?
    Ich nehme an, der knapp 400 Ocken Preis bezieht sich auf die Figuren in klein, oder?
    Das Schönste an der Kunst ist doch, daß man Fantasiepreise nehmen kann. Aber nur wenn man irgendwie den Fuß in die Tür bekommt.

    „Und grandios, der Knutschmund ist so seventies, you know, so fucking seventies, das erinnert mich so an Zeiten, wo Kunststoff noch geil war, who fucking cares, it’s great! Schick mir 20 Stück davon, ich will mein Haus neu dekorieren!“

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    • Kinderhilfswerk -> Kinder -> buntes Spielzeug … mag die Assoziationskette gewesen sein, aber ich weiß es nicht. Die Figuren hängen auch in Düsseldorf, schau hier:
      http://tinyurl.com/olu6fv6

      Ja, auf die kleinen Figuren. Ich frage mich, wer sowas kauft.

      Ob’s den Mund auch in Jute gibt?;-)

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  2. habe mal gehört kunst käme von können. darüber lässt sich sicher streiten.
    haben möchte ich weder die roten lippen noch einen der flossis.
    interessant, was du so entdeckst.

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  3. Und vom Verkaufserlös jeder Figur geht ein Betrag von X Euro an UNICEF? An meinem Haus hätte ich solche Flossis nicht gerne – schon aus Sorge, sie könnten richtigen Fassadenkletterern mit bösen Absichten den sonst nicht vorhandenen Halt bieten. Mich irritieren ja schon die derzeit wieder von vielen Balkonen baumelnden (fassadenkletternden) Weihnachtsmänner in (fast) Lebensgröße. Die könnte man eigentlich mal als „Aufhänger“ für einen Weihnachtskrimi verwenden.

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    • Schön wär’s, aber ich glaube nicht.

      Wie fängt die Geschichte an? Jemand hängt tot in einem Weihnachtskostüm an einer Hausfassade – und keiner merkt es, weil jeder denkt, das sei eine der unsäglichen Puppen? Erst, als ein Kind darauf beharrt, daß da ein Mann hängt (x-mal hat die Mutter entnervt gesagt: „Jaja, der Weihnachtsmann, ich weiß!“), wird die Tat entdeckt …

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      • Oder er hängt da unentdeckt, solange der Frost anhält – wie dazumal die aus dem Fenster gehängte Weihnachtsgans. Gruselig. – Ursprünglich hatte ich eher an einen verkleideten Einbrecher gedacht. Jetzt fallen mir die schrecklichsten Dinge ein, wofür so eine Weihnachtsmannverkleidung missbraucht werden könnte … Da ich aber eine berüchtigte Anfängerin bin, überlasse ich es gerne anderen, die Geschichte weiterzuspinnen.

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