Body Shop

„Liebe mich“ …

… „kauf mich“. Oder umgekehrt. Mal davon abgesehen, daß käufliche Liebe immer einen schlechten Beigeschmack hat, wird hier etwas propagiert, was unanständig klingt (und eigentlich auch ist) und einem den Gedanken eingibt, sowas müsse doch eigentlich verboten sein, schon aus Jugendschutzgründen: Warenfetischismus. Dagegen gibt es aber keine Gesetze, im Gegenteil, die positive Gefühlsbindung zu Dingen, die man kaufen kann und soll, ist hochwillkommen in einer Gesellschaft, die unter allen Umständen wirtschaftliches Wachstum hervorbringen muß, da sie sonst in sich zusammenfällt. Bei Kosmetika ist es allerdings meist relativ einfach, sich von seiner Zuneigung zu einem Produkt wieder zu lösen: Man muß sich nur darüber informieren, was für Gifte man sich da auf die Haut schmiert (hier könnt ihr das überprüfen, gebt zur Probe mal Nivea ein). Gut, natürlich gibt es Leute, die kümmert das nicht, so sehr sind sie dem Produkt schon verfallen – eigentlich ein Fall für den Drogenbeauftragten.

9 Antworten zu “Body Shop

  1. Schöne Produkttest-Seite. Ich habe mal Neutrogena Körperemulsion (Norwegische Formel) eingegeben, und das Ergebnis war nicht schlecht – Zusatzinfo: Empfehlenswerter wäre SebaMed. Nur leider riecht die Bodylotion von SebaMed nach Turnhalle/Bodenmatte (finde ich). Oder bilde ich mir das ein, weil SebaMed das deutsche Olympia-Team gesponsert hat und damit wirbt? [Ende des Produkttester-Anfalls.]

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    • Ganz schön viel Zeug in der Neutrogena, was man sich besser nicht auf die Haut schmiert. Aber SebaMed ist für mich auch keine Alternative, zumindest die SebaMed-Seife hat so einen starken typischen Geruch, daß man auf drei Meter Entfernung schon riecht, daß sich jemand damit gewaschen hat. Gar nicht so einfach, irgendwas zu finden, das nicht schadet und nicht stinkt und erschwinglich ist.

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  2. Das ist ja ne praktische Seite.
    Vor allem für Leute, die keine Lust haben, erst zig Bücher zu dem Thema zu lesen.

    „The Body Shop“ fand ich früher toll, weil ich die Erfinderin faszinierend fand. Sie hatte immer wieder interessante Sichtweisen auf Frauenthemen und die Broschüren waren erhellend.
    Aber die Kosmetik selber war im Grunde viel zu teuer, dafür daß sie gar nichts Besonderes war.
    „Buy me“ geht natürlich gar nicht. Man ist schon etwas angewidert, wenn man so unverhohlen dazu aufgefordert wird. Can’t buy me love, sag ich nur.

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    • Der Body Shop war mal eine gute Adresse, inzwischen gehört die Firma zu L’Oréal und in der Schweiz zu Nestlé! – da wird nur versucht, den früheren guten Ruf für sich auszubeuten.
      Ja, widerlich, finde ich auch, wie unverholen die einen verscheißern wollen.

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