Vorm Hyatt

Zweier-Selfie mit malerischem Hintergrund: Im Rücken steht der Dom. Früher hat man jemanden gefragt, ob er einen mal fotografieren kann, heute hat man eine Selfie-Stange, an deren Ende man ein Smartphone oder eine kleine Kamera anbringen kann. In einigen Museen sind diese Fotografierhilfen inzwischen verboten: Nicht nur, daß man andere Besucher damit verletzen kann, wenn man versucht, das Gewicht in der Balance zu halten, es ist auch nicht ausgeschlossen, daß das Gestänge einen van Gogh der Länge nach aufschlitzt, nachdem es eine antike Büste vom Sockel gefegt hat – für ein Selfie!

0 Antworten zu “Vorm Hyatt

  1. Dafür hab ich meinen Arm, das langt auch. Männe korrigiert nur gerne meine Haltung, weil es sonst so unnatürlich aussähe. Pfft. Der hat keine Ahnung.

    Über den Selfie-Stick habe ich in der letzten Zeit -wahrscheinlich angesichts der Tatsache, dass dieses Utensil immer beliebter wird- mehrmals gelesen, dass es diese Erfindung schon seit langen Jahren gibt, anfangs aber als unnütz verpöhnt wurde. Aber das hat man ja auch über den PC behauptet.

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  2. Interessanter als der Selfie-Stick sind die Spiegelungen in den Fenstern dahinter. Und überhaupt, … Solange dieses Zubehör nur ein Teleskopärmchen ist und mir nicht zeigt, was auf dem Display zu sehen ist, würde ich mich selbst ja doch wieder nur halb treffen. 😉

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  3. Auf wieviel Meter schaffst Du es, Deinen Arm zu längen? 2 Meter?! Nicht schlecht … aber daß das unnatürlich aussieht, glaube ich Deinem Männe sofort. Kannst Du das mit beiden Armen? 😉

    „Dieses Telefon hat zu viele Schwächen, als dass man es ernsthaft für die Kommunikation in Erwägung ziehen kann“, hat im Jahre 1876 mal ein Fachmann über die neue Erfindung prognostiziert. Der Selfie-Stick sezt sich aber bestimmt nicht durch, die Leute, die sich unbedingt ständig selbst fotografieren wollen, lassen bald eine Drohne um ihren Kopf kreisen, dann haben sie Material in allen Posen aus allen Situationen.

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  4. Eigentlich braucht man noch einen zweiten Stick, an dem ein kleiner Spiegel befestigt ist. Den hält man dann so hinter die Kamera, daß man sehen kann, wie man auf dem Display aussieht. Oder man schickt seine Freundin hin, daß die mal guckt – gut, dann könnte die auch gleich drücken, und man braucht den Stick nicht mehr. Aber er sieht so aus, als ob man ihn auch als Rückenkratzer gut verwenden könnte.

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