In der Philharmonie

Neulich war ich mal wieder in der Philharmonie, immer wieder ein Ereignis. Wo meistens große Orchester Meisterwerke der klassischen Musik spielen, gab es an diesem Abend ein Konzert …

… der dänischen Sängerin und Pianistin Agnes Obel, die von einer Geige und einem Baß unterstützt wurde. Eine so kleine Besetzung und auch die Art der Musik sind an diesem Ort oft nicht unproblematisch: Ich habe hier mal ein Konzert der Jazzsängerin Cassandra Wilson und Band gesehen, der Saal und die Musik paßten überhaupt nicht zusammen, da hätte ich mir das Konzert in einer Kneipe oder einem kleinen Saal gewünscht, in dem man mit einem Bier in der Hand herumlaufen kann. Anders bei Agnes Obel: Ihre angenehme Stimme und die leicht melancholischen, schönen Lieder füllen den Raum, es macht gar nichts, daß man an seinen Stuhl gefesselt ist, die Musik zieht einen in ihren Bann.

Hier ein Beispiel von der CD „Aventine“, die ich jedem empfehle, der noch nach einem Weihnachtsgeschenk sucht (sich selbst kann man ja auch beschenken, ich mache das andauernd).

0 Antworten zu “In der Philharmonie

  1. Auch wenn ich sie nicht oft höre, sie ist was ganz Besonderes und „Aventine“ ist zauberhaft.

    Ach ja *tiefer Seufzer* ich hätte auch mal wieder Lust auf die (Berliner) Philharmonie und dann aber so richtig was Klassisches. Was für ein Dresscode wird da eigentlich mittlerweile erwartet?

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  2. Bei Konzerten und Theater ist inzwischen alles erlaubt und gängig, zwischen Punker und piekfein herausgeputzt ist alles erlaubt und normal. Bei der Oper wahrscheinlich auch, aber da wird man eher mehr Leute finden, die sich fein gemacht haben.

    In der Berliner Philharmonie war ich noch nie, muß ich auch mal hin.

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  3. …ich denke, da die Zeiten sich wandeln und die Art Gefühle auszudrücken ebenso, hören und sehen wir auch immer wieder Neues…und wir verändern uns ja auch, so dass anderes zu uns Zugang findet…wenn es dann irgendwann nichts mehr gibt, was uns berührt, werden wir wohl sterben…

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  4. Ah, interessant. Als ich das letzte Mal dort war, vor 30 Jahren, ging Hose für Frauen fast gar nicht und Männer ohne Kravatte auch nicht.

    Ächöm…ich würde jetzt sagen: meet me there in April., aber ich sag’s nicht. (Wir brauchen auch nicht reden. Wir nicken uns nur kurz zu. ;))

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