Bahnhofsvorplatz

Der Weihnachtsmann enttarnt! In Wirklichkeit ein junger Typ, hätte ich nicht gedacht. Wie aus der Verwaltung der weihnachtlichen Werkstätten zu erfahren ist, haben die Rentiere sich mit den Auslieferungsfahrern der Paketzustelldienste solidarisiert und sind auf unbestimmte Zeit in den Streik getreten. Alle Geschenke müssen nun mit der Rikscha ausgeliefert werden, und ob das bis zum 24. zu schaffen ist, steht in den Sternen. Wundert euch also nicht, wenn in diesem Jahr nichts unterm Weihnachtsbaum liegt. Macht nichts, denn – mal ehrlich – wir haben alle sowieso zu viel Kram.

0 Antworten zu “Bahnhofsvorplatz

  1. In Berlin war das ein älterer Typ mit einem wunderbaren Oldtimer-Auto. Köstlicher Humor (wir unterhielten uns kurz).

    Genau, zu viel Kram. Demnächst werden wir froh sein, wenn der Weihnachtsmann unsere Sachen abholt statt Neues zu bringen. Simplified Xmas, könnte nen neuer Trend sein.

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  2. Ja, das wäre doch mal eine schöne Bescherung: Heiligabend um 17 Uhr versammelt sich die Familie um einen großen Mülleimer, und feierlich wirft jeder etwas hinein, was im vergangenen Jahr gekauft, aber eigentlich nicht gebraucht wurde. Wenn man auf den üblichen Familienkrach nicht verzichten möchte, läßt man jemand anderen aus der Familie aus den eigenen Sachen etwas aussuchen.

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  3. *lach*
    Genial! Daraus das Drehbuch für eine Kommödie!
    Aber die Idee ist grundsätzlich gar nicht so doof. Muß ja nicht der Mülleimer sein, ne Kiste für die Caritas ginge auch.

    Oder wie bei Loriot „Früher war mehr Lametta!“ -„Ja, aber das haben wir alles schon entsorgt!“

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  4. Bei uns (Herkunftsfamilie) gab es auch immer Raclette. Das war fast das Beste am Fest.
    Heute ist das Beste daran, ein Kind zu haben, daß auch nicht mehr feiern will, das nimmt sehr viel Druck von uns und wir sind sozusagen zu unserem gemütlichen „Geht uns am Mors vorbei“-Modus zurück gekehrt. Aaaaaaaaaaah!

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  5. den kartoffelsalat mit würstchen gibt es heiligabend. meine schwester besteht darauf. mein vorschlag war chili con carne, konnte sich aber nicht durchsetzen. die weihnachtsfeiertage bin ich allein was ich dann esse weiß ich noch nicht.

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  6. Gut, aber man muß auch mal an den Weihnachtsmann denken: Du brauchst nun nicht Kekse oder Brot für die Rentiere bereitlegen, sondern solltest besser Fahrradöl und Luftpumpe am Kamin deponieren. Aber vergiß nicht, Deiner Familie mitzuteilen, was es damit auf sich hat, sonst nehmen die das noch mit nach Hause. 😉

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  7. (Weihnachts)Man(n) muss sich nur zu helfen wissen. Vielleicht musste er seine Horde an Rentieren auch auswildern, weil die staatlich erhobene Rentier-Steuer wieder teurer geworden ist, und das Futter kann man sich teilweise auch nicht mehr leisten.

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  8. Echt? Sind in Weihnachtsland die Steuern so hoch? Wofür brauchen die das Geld? Für teuerere Geschenke? Daß die Leute den Hals auch nicht vollkriegen können. Andererseit schmutzt so eine Rikscha nicht. Der Weihnachtsmann muß allerdings aufpassen, daß er nicht völlig vom Fleische fällt. So’n dünnes Hemd, da lachen ja die Kinder.

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