Alle Jahre wieder …

… des Wahnsinns fette Beute: Verkaufsoffener Sonntagnachmittag.

30 Weihnachtsmänner, die auf ihren Rollern kreuz und quer durch die Stadt knattern.

Ein Weihnachtsmarktstand, der Haarakrobatik anbietet. Ich weiß nicht genau, was das ist, frage mich aber, ober der Standinhaber Opfer seiner Kunst geworden ist.

Da will der ungebremste Konsument Weihnachtsgeschenkekäufer mal schön schoppen gehen, da sitzen diese nichtsnutzigen Elemente ausgerechnet vor dem schönen Weihnachtsbaum und verderben die glühweinselige Stimmung! Polizei!!

Zum Ausklang stille Weihnachtsmusik mit gefühlvollen Bildern aus der Hand des Meisterregisseurs Videbitis (keine Angst, es sind nur 44 Sekunden).

0 Antworten zu “Alle Jahre wieder …

  1. Haarsträubend! (gilt das auch als Akrobatik?) Was man alles nicht braucht im Leben.
    Und diese glücklichen Gesichter. Nirgends sehen Menschen so entspannt und zufrieden aus wie beim Einkaufen.

    Nein, ich klicke das jetzt nicht an. Hinterher hab ich irgendeinen Ohrwurm oder so…

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  2. Erst die Haare sträuben, und dann Kopfstand machen. Oder heißt das dann Haarstand? Wenn die Haare dann abbrechen, hat man freilich eine Frisur wie der Verkäufer.
    Die Haare sträuben sich übrigens vorzüglich beim Betrachten des Nachmittagsprogramms von RTL und Sat 1. Oder man wartet bis zur Neujahrsansprache der Kanzlerin, da rollen sich gleichzeitig die Fußnägel ein, eine sensationelle Zirkusnummer.

    Och, ist ganz harmlos.

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  3. Hi Videbitis,

    Köln… an WEIHNACHTEN ist der mega Wahnsinn!!!
    Dann auch noch SONNTAGS?!? Puuuh… das ist gewagt… :yes:
    Da kann man nur noch von Schieben und Schubsen reden.

    LG mosi

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  4. Ich kann den verkaufsoffenen Sonntagen absolut nichts abgewinnen. In erster Linie nicht mal, weil ich selbst im Einzelhandel tätig bin (mein Laden macht bei dem Quatsch Gott sei Dank nicht mit), sondern eher, weil es einfach nur VOLL ist überall. Man kommt noch schlechter in die Läden als unter der Woche, weil alle Welt ja auf einmal UN-BE-DINGT am Sonntag einkaufen muss. Dabei ist eigentlich nichts anders als sonst auch. Vielleicht gibt es aufgrund des *hust* absolut besonderen und spektakulären Anlasses besondere und spektakuläre Angebote, mag sein, aber das ist mir der Stress dann auch wieder nicht wert.

    Ein, zwei Mal war ich, das muss ich dann doch zu meiner Schande gestehen, „shoppen“ am verkaufsoffenen Sonntag. „Shoppen“ ist deswegen in Anführungsstrichen gesetzt, weil ich am Ende dann doch gar nichts gekauft habe – aus oben genannten Gründen. Die Lust, etwas zu kaufen, vergeht einem in Nullkommanichts, wenn man von der Masse der Menschen richtiggehend durch die Läden geschoben wird.

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  5. Ja, ich bin auch dagegen. Kann denn nie mal Ruhe sein? Die Leute sollen gefälligst lange auspennen und nach dem Mittagessen im Wald spazierengehen. Stattdessen können sie nicht schnell genug mit ihren Karren und Körpern die Straßen verstopfen, um vermeintlichen Schnäppchen aus Fernost hinterherzujagen. Mir reicht völlig der Kiox an der Ecke und der Buchladen im Bahnhof.

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