Tanzbrunnen

Nicht viel los an der Frittenbude während des Blumenmarktes am Tanzbrunnen.

Gut, vielleicht liegt es auch daran, daß es schon tiefer Nachmittag ist, als wir eintrudeln, die meisten Leute sind alle schon wieder weg, nur die Standbetreiber harren noch aus.

Da sitzen noch ein paar Besucher und erfreuen sich an den Tanzdarbietungen zu einem Potpourri von Kölschschlagern (Potpourri heißt wörtlich übersetzt „verfaulter Topf“, und genau so hört sich das an).

Aber – das Wetter ist schön, die Stimmung relaxt, und wenn wir wollen, können wir eine bunte Basttasche kaufen, das ist doch nett.

Wer keinen Garten hat, braucht sich nicht mit Blumen abzuschleppen, und genießt die Spätsommersonne am Rhein.

Das Drama, das da erahnbar wird, ist gar kein Gewitter, sondern ein Kamerafilter, der genau so heißt: Drama. Am unteren Bildrand übrigens das Wahrzeichen Kölns, das man aus vielen Teilen der Stadt sehen kann: Der Baukran.

Hallo! – da hat sich inzwischen Kundschaft eingefunden, Abendbrotzeit, die Tochter hat Hunger. Zwei Fritten müßten reichen, dann ist der Magen voll.

0 Antworten zu “Tanzbrunnen

  1. Bild 1: Stünde da nicht „Food“ und wären die Preise anders, könnte man das für ein uraltes Bild aus den 70ern halten, diese Brillen! Kann mir mal einer sagen, warum heute alle Brillen tragen, die man früher nicht mal seinem ärgsten Feind gewünscht hätte?

    Sehr gelacht über das Kölner Wahrzeichen: der Baukran.
    Wo is eigentlich dat Funkemariesche, das einen verfaulen Topp aufführen kann, zur Not auch mit Basttasche, made in….frag-lieber-nicht.

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  2. …der Tanzbrunnen reißt die Leute offenbar nicht von ihren Hockern…liegt vielleicht an der Musik…aber die Basttaschen sind toll…und Köln hat nun das Berliner Wahrzeichen übernommen? …naja, muss man sich nicht immer umstellen, ist ja praktisch…

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  3. Zusammen mit den Frisuren könnte man sogar noch weiter zurückdenken – so ändern sich die Moden: Was früher unter aller Sau war, ist heute hip.

    Das Funkemarieche übt schon für die nächste Session, die Beine unterm kurzen Röckchen hochzuwerfen, in zwei Monaten ist es soweit, und die Herren wollen was sehen. Stattdessen schallt es aus den Lautsprechern: „Dä Wachtmeester han nix zo donn“ oder so ähnlich, wozu ein älterer Herr mit Pickelhaube bedenklich mit dem Kopf wackelt.

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  4. Da ich keinen Garten habe und in meiner Wohnung keine Vasen, habe ich auch keine Blumen gekauft. Aber wenn … dann hätte ich … da hast Du recht.

    Wahrscheinlich ist es überall in den Städten das selbe, der Bauwirtschaft muß es gut gehen.

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