Als Fotograf muß man bereit sein, auch ungewöhnliche Positionen einzunehmen, wenn man die richtige Perspektive einfangen will. Andere Fotografen haben es dann um so leichter, wenn sie zufällig vorbeikommen – sie müssen nur schnell sein.
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0 Gedanken zu “Kardinal-Höffner-Platz”
wer auf dem pflaster liegt, kann in den himmel gucken
in köln gibt es wohl viele heilige, selige und pfaffen, wenn ich deinen blog verfolge.
allerdings sind mir katholiken unheimlich, denn sie glauben unsinn.
Wenn überhaupt – eine Freundin ermahnt mich ab und zu, ich müsse mich auch mal bewegen, um vielleicht einen interessanteren Blickwinkel zu bekommen, aber oft bin ich einfach zu faul. 😉
Das wimmelt hier nur so davon, Straßen, Plätze, hunderte Kirchen, die reinste Hochburg. Ein wenig unheimlich, aber auch unfreiwillig lustig, und natürlich bestürzend, daß es so viele Leute gibt, die daran glauben, was da gesagt und getan wird.
Hat er nicht, dazu war er viel zu beschäftigt. Wenn man ihn erkennen könnte, hatte ich es nicht veröffentlicht. Einmal hatte ich eine Frau auf einem Architekturfoto, die hat zufällig in dem Moment so gegähnt, zwei Drittel des Gesichts war aufgerissener Mund. Das sah lustig aus, aber das geht natürlich nicht.
Ich finde es immer wieder klasse, was Du so in der Stadt entdeckst bzw. fotografierst. Wenn ich mit dem Rad in die Stadt fahre, so halte ich mich dann zum Bummeln eher am Neumarkt und Umgebung auf.
Ich selbst komme selten an dem Platz vorbei.
Hier bimmeln ständig irgendwelche Kirchenglocken in der Gegend, so dass ich mich manchmal frage, ob ich hier in einem Wallfahrtsort lebe.
Ich bin auch hauptsächlich in der Innenstadt unterwegs, da findet man immer irgendein Motiv.
Wenn man bedenkt, daß das Kirchengeläut früher den Bauern auf dem Feld signalisierte, welche Stunde geschlagen hat, weil natürlich niemand eine Armbanduhr hatte, fragt man sich heute, was das noch soll, zusätzlich zu all dem anderen Lärm. Die Kirche hält fest an alten Gewohnheiten, auch wenn sie komplett sinnlos geworden sind, und das ja leider nicht nur beim Geläut.
Nun, ein bisschen Körpereinsatz kommt dem kreativen Fotografieren natürlich zugute. Ich knipse übrigens wahnsinnig gerne Fotografen – auch wenn sie nicht gerade am Boden liegen, von Brückengeländern baumeln oder was weiß ich noch veranstalten, um zu einem außergewöhnlichen Schuss zu kommen. Andererseits bin ich immer wieder schwer beeindruckt, wenn Fotografen tolle Ideen haben, etwas zu Thema einer Serie zu machen. Heute waren es Bilder des britischen Fotografen Julian Germain, der durch die ganze Welt gereist ist, um Schulklassen zu fotografieren (in Carta 2020 – liegt der aktuellen ZEIT bei). Mach Du daher ruhig weiter mit Deinen katholischen Plätzen und dem, was dort vor sich geht. Übrigens beunruhigt mich weit mehr, woran Leute glauben, wenn sie nichts mit der Kirche am Hut haben.
Ich mag die Situation sehr, wenn sich große Gruppen vor einem Monument oder einer Aussicht aufstellen, damit jemand ein Erinnerungsfoto von ihnen macht. Wenn man das aufnehmen will, muß man sehr schnell sein, denn man hat es ja nicht in der Hand, wann die Gruppe sich auflöst.
Über den Fotografen der Klassenräume habe ich neulich einen Bericht gesehen, zur Zeit läuft eine Ausstellung in der Schweiz. Wirklich klasse, die Idee und die Bilder.
Menschen sind natürlich überhaupt beunruhigend, da gebe ich Dir Recht. 😉
wer auf dem pflaster liegt, kann in den himmel gucken
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Sowas würde ich nur im Sommer machen!!!! 🙂
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in köln gibt es wohl viele heilige, selige und pfaffen, wenn ich deinen blog verfolge.
allerdings sind mir katholiken unheimlich, denn sie glauben unsinn.
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Vielleicht konnte er durch diese Perspektive eine der Lampenkugeln auf einen der Domtürme setzen.
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Wenn überhaupt – eine Freundin ermahnt mich ab und zu, ich müsse mich auch mal bewegen, um vielleicht einen interessanteren Blickwinkel zu bekommen, aber oft bin ich einfach zu faul. 😉
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Das wimmelt hier nur so davon, Straßen, Plätze, hunderte Kirchen, die reinste Hochburg. Ein wenig unheimlich, aber auch unfreiwillig lustig, und natürlich bestürzend, daß es so viele Leute gibt, die daran glauben, was da gesagt und getan wird.
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Hat er gemerkt, daß du ihn geknipst hast?
Früher hieß es „Dat is bah-bah“, wenn man so was gemacht hat.
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Hat er nicht, dazu war er viel zu beschäftigt. Wenn man ihn erkennen könnte, hatte ich es nicht veröffentlicht. Einmal hatte ich eine Frau auf einem Architekturfoto, die hat zufällig in dem Moment so gegähnt, zwei Drittel des Gesichts war aufgerissener Mund. Das sah lustig aus, aber das geht natürlich nicht.
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Hi Videbitis,
gefällt mir gut und ich wäre auch zu sowas bereit… 🙂
LG mosi
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Besondere Ergebnisse erfordern einen besonderen Einsatz. 😉
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xDDDDDDDDDDDDDD
http://www.blog.de/media/photo/hihi/7638127
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Ich finde es immer wieder klasse, was Du so in der Stadt entdeckst bzw. fotografierst. Wenn ich mit dem Rad in die Stadt fahre, so halte ich mich dann zum Bummeln eher am Neumarkt und Umgebung auf.
Ich selbst komme selten an dem Platz vorbei.
Hier bimmeln ständig irgendwelche Kirchenglocken in der Gegend, so dass ich mich manchmal frage, ob ich hier in einem Wallfahrtsort lebe.
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International übliche Fotografenhaltung. 😉
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Ich bin auch hauptsächlich in der Innenstadt unterwegs, da findet man immer irgendein Motiv.
Wenn man bedenkt, daß das Kirchengeläut früher den Bauern auf dem Feld signalisierte, welche Stunde geschlagen hat, weil natürlich niemand eine Armbanduhr hatte, fragt man sich heute, was das noch soll, zusätzlich zu all dem anderen Lärm. Die Kirche hält fest an alten Gewohnheiten, auch wenn sie komplett sinnlos geworden sind, und das ja leider nicht nur beim Geläut.
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:yes:
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Nun, ein bisschen Körpereinsatz kommt dem kreativen Fotografieren natürlich zugute. Ich knipse übrigens wahnsinnig gerne Fotografen – auch wenn sie nicht gerade am Boden liegen, von Brückengeländern baumeln oder was weiß ich noch veranstalten, um zu einem außergewöhnlichen Schuss zu kommen. Andererseits bin ich immer wieder schwer beeindruckt, wenn Fotografen tolle Ideen haben, etwas zu Thema einer Serie zu machen. Heute waren es Bilder des britischen Fotografen Julian Germain, der durch die ganze Welt gereist ist, um Schulklassen zu fotografieren (in Carta 2020 – liegt der aktuellen ZEIT bei). Mach Du daher ruhig weiter mit Deinen katholischen Plätzen und dem, was dort vor sich geht. Übrigens beunruhigt mich weit mehr, woran Leute glauben, wenn sie nichts mit der Kirche am Hut haben.
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Ich mag die Situation sehr, wenn sich große Gruppen vor einem Monument oder einer Aussicht aufstellen, damit jemand ein Erinnerungsfoto von ihnen macht. Wenn man das aufnehmen will, muß man sehr schnell sein, denn man hat es ja nicht in der Hand, wann die Gruppe sich auflöst.
Über den Fotografen der Klassenräume habe ich neulich einen Bericht gesehen, zur Zeit läuft eine Ausstellung in der Schweiz. Wirklich klasse, die Idee und die Bilder.
Menschen sind natürlich überhaupt beunruhigend, da gebe ich Dir Recht. 😉
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…aber Hauptsache, er hat ein Smartphone in der Hand 🙄
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