Weißdornweg

Das ist die typisch kölsche Durchschnittsfamilie, falls ihr solche Leute mal seht, wißt ihr gleich, woher die kommen. „Meine erste Banane!“, scheint das Kind zu sagen, ein Motiv, daß später in einem anderen Landstrich wieder aufgenommen wurde. Die Schale wird selbstverständlich mitgegessen, denn hier wird nichts fottgeworfen. Brav!

0 Antworten zu “Weißdornweg

  1. Aha, alle Klischees versammelt: Der Vater (der Spazierganggeber) im Sonntagsstaat, die Mutter (Spaziergangnehmerin Nr. 1) im feschen Kleid, die Hand am Kinderwagen, in gar walduntauglichen Schuhen, mit diesem grenzdebilen „Ich finde, daß Vati recht hat“-Blick, das Kind (Spaziergangnehmer Nr.2) feist und mit Südfrucht vollgestopft.

    Und wenn man vorbei kommt, hat man schön Gesprächsstoff, vor allem darüber, wie man das hätte besser machen können.

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  2. Mutti und Vati im Sonntagsstaat – so hieß das in den 50ern. Und wenn das Kind quengelt, kriegt es was zu essen reingedrückt, Südfrüchte, kann sich inzwischen jeder wieder leisten, wir sind ja wieder wer und alles ist im Überfluß vorhanden. Und Vati hat natürlich recht, immer, am Stammtisch, und zu Hause natürlich sowieso, schließlich ist er der Ernährer!

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  3. So, wie die aussehen, sind sie ja eher Dur als moll 😉 (danke für den Hinweis). Ein Wegschild habe ich überhaupt nicht gesehen – vielleicht muß man auf den Frühling warten, dann erklärt sich der Name vielleicht von selbst.

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