Händelstr.

Was war das noch, was ich erledigen wollte an diesem Wochenende … ah, ich hab’s:

Der Fußabtreter gehört zu „Hair & make-up studio Mythos“, offenbar ein trendiger Laden, in dem es locker zugeht und Virtuosen der Schere stylische Frisuren …. Moment, was sehe ich da rechts oben bei starker Vergrößerung?

Ist das ein (ehemaliger) Kunde? Was? Der war sowieso schon alt? Ach so.
Grad fällt mir ein, so lang sind meine Haare eigentlich noch gar nicht.

0 Antworten zu “Händelstr.

  1. Und der Tote hat dann beim Bezahlen seinen Kopf verloren? Kann sein, angesichts der Preise, die in solchen Läden verlangt werden. Und der Frisör, pardon: Hair Designer hat ihn dann beim Auffegen auf der Schippe gehabt und als Fundsache abgelegt. Sollte also jemand bemerken, daß er seinen Kopf verloren hat, kann er sich hier melden.

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  2. Ach, ich habe ja auch schon überlegt (und überlege noch), ob ich mir ein Vanitas-Stillleben installativ zu Hause einrichte. Es muss ja nicht gleich ein Schädel sein, Kerze und Stundenglas täten’s auch.

    Vielleicht will dieser kreative Frisör seinen Kunden und besonders den Noch-nicht-Kunden aber auch nur zu verstehen geben: Warten Sie nicht zu lange mit der neuen Frisur, sonst erledigt sich die Sache von selbst.

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  3. „Stylezone – wir verändern ihr Aussehen radikal!“ (was manchmal ohne Abtrennung des Hauptes nicht zu schaffen ist).
    Grinsende kahle Schädel mit Zylinder können Dich nicht aus der Fassung bringen, die stehen zu Dutzend bei Dir in der Wohnung? Ah ja.

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  4. Habe ich auch gedacht, als ich den Stuhl sah. Aber man darf nicht auf den allgemeinen Kölner schließen, nur auf eine Gothik-Fraktion, die hier eine spezielle Behandlung erwartet: Komplizierte Henna-Tatoos z.B. Dem Normal-Kölner reicht eine rote Nase, oder eine preußische Uniform.

    Schön, das Lied wieder mal zu hören.

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  5. Danke! 🙂
    Händel stößt bei uns auf Richard Wagner, auf der anderen Seite auf die Jülicher – wie profan. Nicht weit gibt es noch Mozart und Beethoven, die hätten hier besser her gepaßt.

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  6. Ein angebissener Apfel und andere vor sich hingammelnde Früchte, wie man sie auf manchen Bildern sieht, sind in der Wohnung nicht empfehlenswert, das weiß ich aus eigener Erfahrung. 😉 Warum überlegst Du das (frage ich ganz ernsthaft und neugierig)?

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  7. Nee, eine Obstschale vor sich hin vergammeln zu lassen, empfiehlt sich wirklich nicht. Aber das es hin und wieder passiert, zeigt schon, wie wenig wir an die Vergänglichkeit (von Obst – und auch sonst) denken. Früher haben die leute noch in eine Sterbekasse eingezahlt, um anständig unter die Erde zu kommen. Heute machen sie sich nur noch um Zusatzrente und Pflegeversicherung Gedanken.
    Der Tod ist ein Tabu-Thema in unseren Breiten. Als gestern in den Nachrichten bekanntgegeben wurde, dass der Zwazigjährige, der auf einem Bahnhof von sieben Leuten zusammengeschlagen worden war, seinen schweren Kopfverletzungen erlegen ist, wurde eine unserer Polit-Größen mit den Worten zitiert, da sei „eine rote Linie deutlich überschritten“ worden. Wo wir hinkommen, zeigt unsere Sprache.

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  8. Ganz in der Nähe von Groß St. Martin ist St. Maria im Kapitol, auch sehr gewaltig. Etwas kleiner St. Georg, mit großem Westchor – sieht von innen größer aus als von außen. Ein paar Straßen weiter, in Rheinnähe: St. Maria Lyskirchen, mit nur einem Turm (keine Ahnung, wo der zweite geblieben ist) und innen mit freigelegten mittelalterlichen Fresken. Noch weiter im Süden: Die Severinskirche. In Domnähe steht noch St. Andreas, und einmal um die Ecke St. Ursula, mit der sogenannten „Goldenen Kammer“ – an den Wänden hängen dicht an dicht menschliche Knochen und Schädel, echt pervers. Im Norden folgt dann noch St. Kunibert. Aber wie gesagt, das sind nur die großen mittelalterlichen, es gibt auch noch kleinere und natürlich noch jede Menge andere aus anderen Zeiten.
    Ich habe gelesen, daß bis ins 16. Jahrhundert es mehr als 100 Fest- und Sonntage gab – knapp ein Drittel des Jahres konnte man also in die Kirche gehen. Nee – da lieber arbeiten. 😉

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  9. Wahrscheinlich waren in „romansichen Zeiten“ die Aufenthalte nicht so langweilig wie heute. Das waren sicher Treffpunkte, Nachrichtenbörsen oder Möglichkeiten neue Garderobe vorzuführen.

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