MPS am Fühlinger See

Neulich habe ich eine Freundin zum Mittelalterfestival begleitet – und war froh, daß ich einen Schirm dabei hatte.

Da kommt man sich näher als geplant.

Aber glücklicherweise hat es nicht die ganze Zeit geregnet. Das „Mittelalterliche Phantasie Spectaculum“ ist das größte reisende Mittelalterfestival der Welt und tourt schon seit 19 Jahren jeweils von April bis Oktober durch die Republik.

Ganz wunderbar, die Atmosphäre am Fühlinger See im Norden Kölns. Auf mehreren Bühnen spielen Bands am laufenden Band. Ich kenne die alle nicht, aber Rockmusik mit Dudelsack, das hat was.

Außerdem gibt es viel zu sehen, viele Gäste sind „gewandet“, sprich: Irgendwie mittelalterlich gekleidet.

Das Festival ist gut durchkommerzialisiert, viele Verkaufsstände bieten ihre Waren feil: Der Herr möchte eine Ritterrüstung, die Dame ein Adelskleid: Bitte sehr, kein Problem.

Korsetts en gros – wer sich das nicht antun will, geht eben als Nonne oder Bäuerin.

In Leder gebundene Notizbücher, als Alchemist sollte man sowas immer dabei haben.

Bis zu 2500 Mitarbeiter sind hier pro Saison beschäftigt, ob die alle ihr Essen überm Lagerfeuer kochen? Für die Gäste gibt es jedenfalls leckere Sachen: Viel Fleisch natürlich, der Renner sind große Spieße mit Grillfleisch, aber auch Stockbrot, Schupfnudelpfanne mit Gemüse und noch viele andere Leckereien – mal was anderes als Fritten mit Currywurst.

Abends werden auf dem ganzen Gelände große Lagerfeuer entzündet – sehr schön! Insgesamt ein schöner Tag: Lauter entspannte Menschen, die Spaß haben, auf einem riesigen Gelände, so daß nur selten Gedränge entsteht. Nächstes Jahr gehe ich gern wieder mit.

0 Antworten zu “MPS am Fühlinger See

  1. … hätteste ja auch mal bescheid sagen können. hätt ich mir auch gern angesehen. also nächstes jahr denkste auch an mich, wenn du weißt, wann genau das ist.!!!

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  2. Früher hab ich so was geliebt, heute wären mir das zu viele Menschen.
    Aber natürlich würden Svea und ich als Kräuterweiblein nebst Wildkind wunderbar da hinein passen.
    Das erste Regenbild ist ja genial, das hat was Surreales.

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  3. Wenn Du auf das Bild klickst, poppt die Picasadarstellung auf, und da stehen rechts die Einstellungen. Gerne würde ich behaupten, ich hätte alles extra so eingestellt, tatsächlich habe ich allerdings höchstens die Helligkeit ein wenig reduziert, den Rest hat die Automatik-Einstellung der Kamera gemacht. Der Regen kommt deswegen so gut, weil es eine Gegenlichtaufnahme ist und die Tropfen also von hinten angestrahlt werden.

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  4. Verstehe! Ja, das ist wirklich richtig gut gemacht!
    Aber ich hab das mit der Kamera auch, manche Bilder sehen damit echt professionell aus. (Jedenfalls für meine Ansprüche.) Ich hab den Kauf nie bereut, die ist jeden Euro wert.

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  5. 25 Euro Eintritt nur für Samstag hinderten mit an dem Eintritt. Verweilt man dort den ganzen Tag, ist das sicher ok. Aber für 1,2 Stunden „drüberbummeln“ war mir das definitv zu viel und ich habe mich an den Blackfoot Beach gesetzt.

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