Apostelnstr.

Die Bundeskanzlerin knutscht nicht nur mit der Bankenlobby, sondern biedert sich auch der Occupy-Bewegung an: „Wir müssen sie ernst nehmen. Wir müssen die Sorgen der Menschen verstehen.“, sagt sie wohlfeil und nichtssagend mit Blick auf die Samstagsdemonstranten.

Auch an diesem Wochenende demonstrierten in Köln einige hundert Bürger gegen den verantwortungslosen Umgang der Banker mit dem Geld, das ihnen von den Regierungen zur Verfügung gestellt wird.

„Banken entmachten / Demokratie jetzt“, steht auf dem Banner, eine sinnige Zusammenstellung, haben doch die Verhaltensweisen der Banken mit Demokratie nicht viel zu tun. Wenn die Schulden sozialisiert werden, sollte man dasselbe mit den Banken tun, um sicherzustellen, daß die Banker mittelbar nicht die Demokratie zerstören.

„… das Wort Investmentbanker [ist] nur ein Synonym für den Typus Finanzmanager, der uns alle, fast die ganze Welt, in die Scheiße geritten hat und jetzt schon wieder dabei ist, alles wieder genauso zu machen, wie er es bis zum Jahre 2007 gemacht hat.“, schrieb Altkanzler Helmut Schmidt in der „Zeit“ vom 14.07.11.

Lesenswert: Bericht und Gedanken von Blogfreund Trithemius zu „Occupy Hannover“.

0 Antworten zu “Apostelnstr.

  1. Bürger laßt das Glotzen sein, reiht euch lieber bei uns ein.
    Ja, das Volk muckt auf. Endlich mal. Obwohl „einige hundert“. Eigentlich…aber nun ja… Man will nich meckern, so lange man selber faul auf seinem Mors sitzt.

    Genial immer wieder die Ideen, Scarlet Merkel oder Angela O’Hara! Und der Ausdruck Klüngelbütz ist ja richtig genial. Jot fies!

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  2. Genau das wurde skandiert. Wenn allerdings keiner glotzen würde, bräuchte man auch nicht zu demonstrieren. 😉
    Ehrlich gesagt wundert es mich, daß überhaupt noch eine Demo stattgefunden hat, ich vermute, es wird sich zukünftig auf Frankfurt und Berlin konzentrieren.

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