Kaiser-Wilhelm-Ring / Brabanter Str.

Letzte Woche war die 22. Internationale Möbel-Messe in Köln. Ich bin die zahlreichen Möbelhäuser an den Ringen abgelaufen in der Erwartung, ich würde noch mehr lustig-absurd gestaltete Schaufenster – wie neulich das Apfelbett – entdecken, aber bis auf die mäßig originellen Teppichmonster vom Designer Jan Kath war nichts Besonderes zu sehen. Okay, macht nichts, gebe ich also in Zukunft meine Millionen bei Franta im belgischen Viertel aus, meine Villa hat noch ein Zimmer frei, und so ein überlebensgroßer Oscar fehlt mir noch in meiner Sammlung überflüssiger Dinge.

0 Antworten zu “Kaiser-Wilhelm-Ring / Brabanter Str.

  1. na immerhin — ach, da sind sie ja, die teppichmonster. okay, ich gebe dir recht. er sollte lieber bei seinen teppichen bleiben. da hat er schon ein paar gute projekte angestoßen. und, welcher film hat ihn verdient, diesen riesenoskar? steht vermutlich nicht auf der offiziellen oskar-liste, nehme ich an!

    so oder so: die passagen sind nicht mehr das, was sie waren.

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  2. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt mitgekriegt, daß es sowas gibt wie die Passagen-Veranstaltungen. Der Schwerpunkt lag wohl hauptsächlich in Ehrenfeld, und da war ich nicht.
    Der Abräumer wird vermutlich „Social network“ sein bei der Oscar-Verleihung, hast Du den gesehen? Ich nicht, die Geschichte interessiert mich nicht so, ein paar Nerds, die es vom Schüler zum Millionär bringen – der alte amerikanische Traum. Und dann kommt sowas wie Facebook dabei heraus, das jeden Geheimdienst überflüssig macht, weil die Leute alles freiwillig von sich preisgeben.

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  3. nee, ich habe social network auch nicht gesehen, überlege aber, ob ich es noch nachhole. trotz datenindiskretion und allem, was dazu gehört, entwickelt sich facebook in der wirtschaft und in der kommunikation (auch in der journalistischen) langsam zu einem unmeidbaren instrument. in diesem zuge überlege ich, ob ich mir den film nicht doch noch anschaue, und mit den anderen aspekten werde ich mich jetzt auch einmal auseinandersetzen. kann mir aber nicht vorstellen, dass der film künstlerisch so viel hergibt (und das sollte eigentlich ein ganz zentrales kriterium sein), dass er zu recht prämiert wird. aber wahrscheinlich liegst du richtig —

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  4. „Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir, wer du bist“ – das bekommt über facebook wohl eine ganz neue Dimension. Das habe ich auch schon gehört, daß sich facebook zu einem Muß in der Berufswelt entwickelt – für meine glücklicherweise nicht. Erzähl mal, wenn Du den Film gesehen hast.

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