Auf dem Weg nach Polen: Dresden

Dresden, wie es jeder kennt – jedenfall, wer in Dresden wohnt.

Wenn man erstmal durch das großstädtische Einerlei marschiert ist (hier halt östlich geprägt durch die Plattenbauten) …

… landet man da, wodurch Dresden überregional bekannt ist: Jede Menge Barockbauten.

Wirklich sehr eindrucksvoll, besonders, wenn man bedenkt, daß die Innenstadt in einem Umkreis von 15 qkm nach 1945 total zerstört war.

Bekanntlich hatten es die DDR-Bonzen ja nicht so mit dem Tourismus, was sich aber nach der Wende stark geändert hat, weshalb es auch Geld gibt, um immer noch weiter zu bauen an dem alten Stadtbild.

Und es lohnt sich: Obwohl wir in der Vorsaison hier sind, ist jede Menge Volk zu Besuch …

… das natürlich ausgerechnet Wurstwaren aus einem anderen Bundesland verdrücken muß – typisch!

Nicht weit von der Innenstadt gibt es einen riesigen Park …

… dessen Kentauren intime Einblicke gewähren.

Hauptattraktion der Stadt scheint jedoch im Moment die Frauenkirche zu sein, die – im 2. WK fast komplett zerstört – erst nach der Wende wiederaufgebaut wurde, was zu fast zwei Drittel durch Spenden finanziert wurde.

Und als hätte sie das übermütig gemacht, haben die Dresdener mit dem Elbtal ihren tourismusfördernden Status als Weltkulturerbe dem Straßenverkehr geopfert.

Dresden im Spannungsbogen zwischen Ostsandmännchen und Andrew-Lloyd-Webber-Musical – das Bild leuchtet mir sofort ein.

Ein Tag ist natürlich viel zu kurz, aber wenn ich mal wieder in der Nähe bin, schau ich nochmal rein. Adieu!

Fortsetzung folgt.

0 Antworten zu “Auf dem Weg nach Polen: Dresden

  1. Dresden habe ich als Städtetour ganz oben noch auf meinem Zettel.
    Und Deine Bilder bestärken mich mal wieder darin…

    Warum die aber Ihren Status zugunsten einer Brücke geopfert haben…
    wissen wahrscheinlich nur die Einheimischen.

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  2. Erinnert mich tatsächlich auch noch an meinen Dresden-Besuch vor fast dreißig (huiuiui) Jahren. Als farbverliebter Mensch habe ich vor allem das Bild mit den rosa und lila Rohren im Kontrast zu den weißen Gebäuden sehr gerne angeschaut —-

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  3. nee, und die barockbauten waren alle pechschwarz. das hat mich damals sehr beeindruckt, weil man so die geschichte so richtig „atmen“ konnte, auf eine ganz andere art als bei restaurierten gebäuden.

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