Zwischen 128,00 und 358,00 Euro muß man pro Nacht für ein Doppelzimmer im Hotel Maritim bezahlen, je nachdem, ob man in den Innenhof oder auf den Rhein blicken will. Die Dimensionen des Gebäudes sind beeindruckend, die Ausstattung auf den ersten Blick eher kläglich: Das blitzt und blinkt überall und soll den Eindruck von Pracht und Reichtum vermitteln, wirkt aber eher protzig, seelenlos, kalt, billig, mehr gewollt als gekonnt.
Mit den güldenen Aufzügen fahren darf jeder, das reinste Märchen.
Der Innenhof ist ringsum von Gastronomie und kleinen teuren Modegeschäften umgeben. „Ein Abend im Schlaraffenland,“ steht da auf der Tafel, für schlappe 55 Euro pro Person. Sehr desillusionierend, das Schlaraffenland habe ich mir anders vorgestellt.
Auf der anderen Seite der Halle führt eine kleine Brücke direkt zur Rheinpromenade. Und siehe da: Die ungeschönte Wirklichkeit!
Das ist in der Tat ein scheußlicher Anblick. Auch die kleine Fußgängerbrücke ist völlig verkommen und ungepflegt. Sie wird anscheinend selten benutzt oder ist vergessen worden.
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Goldene Aufzüge fahren die Leute auch rauf und runter, bei der Lugner City, wo der umtriebige Society-Baumeister auch Chef ist.
Der Boden der großen Halle ist sehr unruhig und lenkt von der schönen Glasdachkonstruktion ab. Finde ich nicht gelungen.
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Ich finde das Maritim irgendwie unwirklich. Außerdem scheint es wirklich aus Resten zusammen gebaut zu sein.
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Hier hat man eine Ahnung, wie es von außen aussieht, zwei Riegel mit verglastem Innenhof – städtebaulich nicht soo schlecht gelungen.
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Pflege kostet, das Geld will man wohl sparen.
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So große Gebäude haben auf mich Landei immer etwas Unwirkliches, auch der Dom. Aus Resten – hm, wie meinst Du das?
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Links ein Haus, rechts ein Haus, in der Mitte nur ein Glasdach. Und wie schon jemand sagte, der Boden wirkt unruhig. Eben wie Reste.
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jo, ich hab auch schon tollere hotels gesehen!
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Die Außenarchitektur finde ich sehr gelungen. Der solide Bau erinnert an eine Burg,das Dach an Paris. Der verglaste Innenhof ist auch eine sehr eindrucksvolle Konstruktion.
Das Gold, besonders an den Fahrstühlen, hätte man aber weglassen sollen. Das Gebäude macht von außen einen soliden Eindruck, innen ist es einfach modern ausgestattet, dass dabei angewandte minimalistische Prinzip finde ich dabei sogar gut, dass ist aber Geschmackssache. Dementsprechend hätte die Aufzugskontruktion auch etwas kantiger (und wie schon gesagt, weniger golden) sein können.
Der Boden: Nicht unbedingt die beste Wahl, aber habe ich jetzt keine großen Probleme mit.
Alles in allem aber ein gelungenes Gebäude.
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Danke für Deinen Besuch – und Deine Meinung. Von außen finde ich es auch nicht schlecht, das muß man ja erstmal schaffen, einen solchen Koloß in eine schon vorhandene Stadt so einzubinden, daß es nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird (wie z.B. das Weltstadthaus in der Schildergasse).
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