Museum Schnütgen

Das Museum Schnütgen ist in einem alten romanischen Kirchengebäude untergebracht und hat eine hervorragende Akustik, weshalb hier immer mal wieder Gesangsveranstaltungen zu hören sind.

Das Museum beherbergt eine der größten Sammlungen mittelalterlicher Sakralkunst in Europa, die zurückgeht auf die Spende des Domkapitulars und Sammlers Alexander Schnütgen im Jahre 1906.

Die Sammlung umfaßt inzwischen 13.000 Objekte, allerdings können nur ca. 10% ausgestellt werden. Noch vor 20 Jahren war die Kirche vollgestopft mit Exponaten, man konnte sich kaum drehen und wurde andauernd ermahnt, doch vorsichtig zu sein. Inzwischen hat man das Konzept glücklicherweise geändert, die einzelnen Stücke erhalten so mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit – und der Raum kommt zur Geltung. Ein Besuch lohnt sich schon allein wegen der Atmosphäre, selbst wenn man mit mittelalterlicher Kunst nicht viel anfangen kann.

0 Antworten zu “Museum Schnütgen

  1. Wann ist ein Exponat künstlerisch wertvoll? Sind es die „Produktionskosten“, also bei den oben abgebildeten Ausstellungsstücken – in erster Linie – der menschliche Faktor (eingesetzte Arbeit, Kunstfertigkeit und Erfahrung des Künstlers), die ihm Bedeutung geben? Sind es die Nachfrage auf dem Kunstmarkt und die damit verbundenen Modewellen? Das mag wohl alles zutreffen. Oft vergessen, aber dennoch wirksam, wie oben gut dargestellt, ist das Zusammenspiel zwischen Exponat und dem Ausstellungsraum. Oft ist weniger mehr.

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