Lebenszeichen

Seit meiner Karnevalsflucht bin ich nicht etwa dabei, mein Leben mit Aufräumen zu verschwenden, nein, blöderweise bin ich krank, und das ist genauso überflüssig (Tinnitus, ein wahrer Fluch). Aber bald geht’s hier weiter, mit frischen Eindrücken aus unserer Hauptstadt.

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22 Antworten zu “Lebenszeichen

  1. …sowas kann sehr unangenehm sein, eine Bekannte legte sich wegen ihres Tinnitus einen Hund zu und meinte, er habe ihr geholfen…aber man muss ja vielleicht nicht erst auf den Hund kommen…

    …ich wünsche Dir eine schnelle Besserung!

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    • Danke! Das blöde am Tinnitus ist, daß man sich so darauf konzentriert, es ist sehr schwer, locker damit umzugehen. Da kann ich mir schon vorstellen, daß ein neuer Hund, um den man sich kümmern muß, helfen kann. Für mich ist das freilich nichts. Aber ich mache wieder regelmäßig die Chi-Gong-Übungen, die Du mal empfohlen hast, Du erinnerst Dich, und das tut wirklich richtig gut.

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  2. Ich hatte mich schon gewundert, denn gemeinhin versackt einer im Karneval. Aber du warst davor nach Berlin geflohen. Für ein aufgeräumtes Haus bist du noch zu jung, und so hoffe ich, dass der Tinnitus bald verschwindet. Tröstliches las ich grad bei Wikipedia: „Die Mehrzahl der von Tinnitus betroffenen Patienten kann auf Dauer die Ohrgeräusche gut kompensieren und leidet unter keiner oder lediglich einer geringen Einschränkung der Lebensqualität.“ Alles Gute!

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    • Danke!
      Natürlich habe ich (gefühlt) alles im Netz gelesen, was es zu Tinnitus gibt, und beruhigend finde ich, daß selbst die wenigen, bei denen der Tinnitus nicht wieder vollständig verschwindet, eine Art und Weise finden, damit umzugehen. Ich versuche es erstmal mit viel Schlaf und Vermeidung der Nervengifte Alkohol, Koffein und Nikotin – habe ich mir schwieriger vorgestellt, aber es geht.

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    • Ja, wirklich nervtötend, 24 Stunden am Tag ein helles, sirrendes Geräusch im Ohr, das ist unglaublich kräftezehrend. Jetzt war ich zwei Wochen krankgeschrieben, habe viel geschlafen und die Nervengifte weggelassen: Es ist besser geworden, die Geräusche werden leiser und bleiben nachts sogar ganz weg. Das läßt mich hoffen.
      Danke für den Hinweis, habe ich schon gesehen. Interessantes Zeitdokument, selbst wenn man Zappa nicht mag.

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      • Genau, ich mag den nämlich gar nicht, aber er hat wirklich einen Nerv getroffen beim (US-)Establishment und das ist natürlich immer höchst amüsant.
        Das mit dem Geräusch kenne ich, bei mir ein dauerndes Rauschen, zuweilen ein tiefes Brummen. Wird lauter, wenn ich müde und erschöpft bin.

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  3. meine schwester ist auch vom tinitus betroffen.
    sie hat gelernt, ihn abends zum einschlafen mental zu übergehen.
    vor 15 jahren war auch ich einmal davon betroffen.
    nach einem abend in einer disco wachte ich am sonntag morgen mit ohrgeräuschen auf, die nicht verschwanden.
    am nachmittag des tages in die notaufnahme der medizinischen hochschule in hannover gefahren.
    dort wurden mir infusionen verordnet.
    wenn es nach dem behandelnden arzt gegangen wäre, hätte ich in der klinik bleiben sollen was ich jedoch ablehnte.
    also bekam ich dann ab dem folgenden montag alle zwei tage eine infusion beim hausarzt. die infusionsverordnung kam vom hno arzt, den ich noch am montag morgen konsultierte.
    der tinitus verschwand wie er kam.
    stress kann auch ein auslöser dafür sein.
    dir wünsche ich eine recht baldige genesung davon.

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