Hohenzollernring

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In Köln fand am letzten Wochenende die „Gamescom“ statt, die größte Computerspielemesse Europas. Computerspiele? Ist das nicht was für Kinder? Kann sein, allerdings hauptsächlich für zahlungsfähige erwachsene Kinder. 345.000 Besucher waren da, die Erkenntnisse über die neusten Spiele in die Welt tragen, das ist ein sehr großer Wirtschaftsfaktor. Dazu kommt, daß neue Spiele neue, leistungsfähigere Computer erfordern und neues Equipment. Ganz heiß im Kommen ist eine Computerbrille, die einem eine virtuelle Realität vorgaukelt: Man kann mit entsprechenden Sensoren in den Händen und der rundum geschlossen Brille virtuell einen Baum hochklettern, und wenn man dann nach unten guckt, wird einem schwindelig und man muß eventuell kotzen, das allerdings nicht virtuell. Ob eine Tüte mitgeliefert wird, weiß ich nicht. Jedenfalls: Es läßt sich unendlich viel Geld damit verdienen, weshalb man den Besuchern auch noch ein Rahmenprogramm anbietet: Livemusik auf dem Hohenzollernring. In der Zeitung war von Tausenden Besuchern die Rede, aber Sonntagnachmittag war nicht mehr viel los. Die Musiker haben mir Leid getan: Kaum jemand hat geklatscht, allein, weil keiner da war. „Wenn der Applaus das Brot des Künstlers ist, ist das hier brotlose Kunst“, bemerkte meine Begleiterin.

Im Dom wurde an drei Tagen am späten Abend für jeweils vier Stunden eine Licht- und Lasershow mit Musik und Trockeneisnebel gezeigt – eigentlich wollte ich auch hin und fotografieren, aber als ich las, daß die Schlange der Leute, die sich das auch ansehen wollten, 10.000 Menschen lang war, habe ich darauf verzichtet. Die Show wurde interessanterweise mit 300.000 Euro von der Kirche selbst finanziert (bzw. von angebettelten Sponsoren). Und ein Zitat aus der Zeitung erklärt auch, warum: „… weil sich das Angebot diesmal nicht primär an ein Kirchenpublikum, sondern an junge Leute richte. „Für viele von ihnen sind Glaube und Gott Fremdworte“, weiß [Domprobst] Bachner. Deshalb wolle sich die Kirche ihrer (Bilder)-Sprache bedienen. Laserlicht-Tunnel, bewegliche Roboter, elektronische Musik …“ (KStA 12.08.16). Wenn das man nicht nach hinten losgeht: Die jungen Leute können hunderte von virtuellen Personen im Schlaf aufzählen, kennen fiktive Länder und Kontinente, die kein Sonnenstrahl je gesehen hat, wie ihre eigene Westentasche, aber halten Weihnachten für eine Veranstaltung von Coca-Cola und Ostern für ein Häschen- und Eierfest. Die fahren wieder nach Hause, treten vor lauter Begeisterung in die Kirche ein – und dann ist es die falsche. In Norddeutschland kann das leicht passieren, die Evangelen werden sich wundern, woher all die neuen dummen Schafe Schäfchen kommen.

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Auf der Musikmeile verteilten junge Leute aus einem riesigen Sack Dosen an die Passanten. Ein Gewinnspiel, und wenn man die Dose rüttelte, klöterte irgendwas. Natürlich riß ich sie sofort auf – und hatte damit jede Chance auf einen Gewinn zerstört, ich Doofie. Da steht es doch ganz dick und fett unter dem Rand: „Nicht öffnen“. Dabei ist in der Dose ein Los, das behauptet, ich hätte bereits gewonnen, und ein kleiner Stein (keine Ahnung, warum). Auf der Dose steht allerdings: „Glücksdose erst am soundsovielten Oktober im Einrichtungshaus in Frechen öffnen lassen“, dann kann man ein Auto gewinnen, oder auch einen Einkaufsgutschein über 5 Euro, bei einem Mindesteinkauf von hunderttausend Euro – gut, das letzte habe ich wahrscheinlich erfunden. Man soll also diese Dose ungeöffnet noch über einen Monat aufbewahren, nach Frechen fahren, ein Ort außerhalb von Köln, dort die Dose öffnen lassen (!) und vermutlich einer langwierigen Auslosung beiwohnen, während das Einrichtungshaus darauf spekuliert, daß man en passant eine neue Küche kauft? Im Ranking der dämlichsten Werbeaktionen hat diese gute Chancen auf einen der ganz vorderen Plätze.

24 Antworten zu “Hohenzollernring

  1. …ich find das alles unglaublich, dass Leute virtuell einen Baum hochklettern, was ihnen viel Geld kostet, wo doch draußen überall kostenlos Bäume zum Klettern zu finden sind…sicher gibt es dann Tannenduftspray dazu und kleine Plastikbeutel mit Tannennaden drin, die man sich über die Sachen streuen kann…

    …wie schön, billig und einfach ist es da direkt im Wald…

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      • Ich vielleicht gerade noch, aber wozu? Um mich von Liane zu Liane durch die Wälder zu schwingen? Die Vorstellung ist nicht ganz ohne Reiz, Tarzan-Videbitis, aber eigentlich brauche ich das nicht, weder virtuell noch real.;-)

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          • Gut, wenn Dir nicht schlecht geworden ist in Deinen Träumen, dann solltest Du es vielleicht mal ausprobieren mit so einer Brille, wenn Du mal die Gelegenheit hast.;-) Ich würde es vielleicht auch tun, wenn am es mir anbieten würde, ein kleiner virtueller Rundflug um die Domspitzen … obwohl, manchmal gibt es ja so tollkühne Fassadenkletterer, auf den Dom sind illegalerweise auch schon welche gestiegen und haben sich gegenseitig fotografiert, wie sie in schwindelerregender Höhe ohne jede Sicherung auf kleinen Vorsprüngen balancieren – ich kann die Bilder nicht lange betrachten, ohne daß mir mulmig wird.

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    • Das Beispiel mit der virtuellen Baumkletterei wurde immer wieder vorgeführt. Aber man ist natürlich scharf auf anderes: Wie Superman über Länder und durch Städte fliegen, Ozeane erforschen oder – wie bisher schon, aber noch realistischer – als Soldat haufenweise „Feinde“ abballern. Die Entwickler beeilten sich immer, darauf hinzuweisen, daß man diese Technologie auch gut in der Forschung und Lehre einsetzen könne, dafür wurde allerdings kein Beispiel gezeigt.

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      • für forschung und lehre, das ist mir auch aufgefallen ebenso das fehlende beispiel. der mensch an sich entwickelt sich zum blödmann, vielleicht auch zur blödfrau.
        der kommentar zum vorletzten beitrag ist irgendwie zu diesen beitrag gewesen. bin wohl beim lesen verrutscht… obwohl kein schnee liegt.

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        • Gut, der Einwand von LaWendeltreppe (s.u.) ist nicht von der Hand zu weisen: Hier urteilen Leute (also Du und ich), die nicht viel Ahnung haben von der Materie und nur das mitkriegen, was medial vermittelt wird. Ich bin überzeugt davon, daß da viel Mist produziert wird, um schnell Geld zu verdienen, aber die Technologie bringt auch Entwicklungen hervor, die nicht so schlecht sind, und von denen wir keine Ahnung haben, weil es uns auch nicht interessiert.

          Kein Schnee? Schade, hier herrscht eine Bullenhitze, da könnte ein bißchen Abkühlung nicht schaden.;-)

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          • videbitis, wir sollten unser licht nicht unter den scheffel stellen. wir haben mehr ahnung als man uns zutraut.
            mich muß man erst davon überzeugen wohin diese virtuelle realität gut sein soll.

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      • …ich kann mir gut vorstellen, dass solche virtuellen Spiele Spaß machen, mein Sohn konnte stundenlang vor dem Bildschirm hocken, bis ich einschritt…trotzdem finde ich verrückt, dass virtuell nachgemacht wird, was man ganz real haben kann und was real billiger und sicher gesünder ist…

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  2. Für Menschen mit Behinderungen ist Bewegung in einer virtuellen Welt gewiss eine Erweiterung ihrer Möglichkeiten. Am Beispiel einer leider verstorbenen lieben Blogfreundin habe ich das erlebt. Sie saß wegen spastischer Lähmungen im Rollstuhl, bewegte ich aber in der Blogosphäre ganz frei. Eine tasächlich zu erlebende Bewegung im virtuellen Raum geht ja noch weit darüber hinaus. Für Normalos ist es Quatsch. Die Dominanz virtueller Bildwelten lässt die eigene Phantasie verkümmern. Aber eine Küche kann man sich virtuell schon mal einrichten, damits dann auch in der realen Küche gefällt. Ich brauche es freilich nicht. Hab das meiste gebraucht gekauft.

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    • Es gibt bestimmt Bereiche, in denen virtuelle Welten sinnvoll sind, neben dem von Dir erwähnten fällt mir spontan die Medizin ein, es kann ja nicht schaden, wenn angehende Chirurgen Operationen schon mal virtuell üben, bevor man sie an reale Patienten herumdoktorn läßt. Aber das große Geld machen die Entwickler natürlich mit Spielen und Spaßsimulationen. Ich habe mal einen SF-Krimi von 1994 gelesen, wo genau diese Entwicklung vorhergesehen wurde, leben in virtuellen Welten mit Hilfe einer solchen Brille und eines hautengen Genzkörperanzugs, der analog zum Geschen in der virtuellen Welt Impulse an den Körper sendet. Wenn ich mich reht erinnere, ging es dabei hauptsächlich um virtuellen Sex. Mal sehen, wann der Anzug auf den Markt kommt, eigentlich nur eine Frage der Zeit.

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      • virtueller sex??? wie kann ich mir das vorstellen?
        und könnte dieser ganzkörperanzug mir auch die lustgefühle geben, wie es der vib schafft? wäre das nicht ein virtuller orgasmus?
        all das sind doch nur ersatzbefriedigungen, oder?

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        • Der Anzug ist hauteng und die Sensoren vermitteln Dir ein Gefühl des Berührtwerdens an den Stellen, an denen Du gern berührt werden möchtest. Ich glaube, in dem Krimi ging das dann soweit, daß der Anzug irgendwie fehlprogrammiert war und den, er in ihm steckte, totprügelte. Also – Augen auf beim Anzugkauf!
          Ich trinke nachher ein schön kühles Bier, das befriedigt mich vollauf und ist ganz und gar real.:-)

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  3. Salve!

    Das ganz große Ding ausserhalb der Spiele-Community (Virtual Reality)
    wird tatsächlich mit Porno-3D erwartet. Ich bin da jedoch skeptisch.
    Ich denke eher, dass es eine Nischenanwendung bleiben wird.
    3D-Video war auch nur ein Hype. Ich habe einen 3D-fähigen Bildschirm
    mit Shutter-Technik. Es hatte schon seinen Reiz, Filme mit Tiefenwirkung
    und Popouts zu betrachten. Wenn da nicht die nötigen Brillen wären…
    (Shutterbrillen benötigen Stromversorgung / Akku-Zellen)
    Die derzeitigen Hauptakteure (Samsung / LG) haben schon im oberen
    Preissegment auf 3D-fähige Bildschirme verzichtet.
    Dass die Masse solche klobigen VR-Brillen aufsetzen wird, die aktuell
    nur mit Kabelverbindung funktionieren, möchte ich bezweifeln.
    An diesen Hightech-Anzug mit sexueller Stimulation kann ich mich
    auch noch erinnern. Dürfte so Mitte ’90 gewesen sein. So ein Schmarrn..;-)
    Selbst wenn die technische Entwicklung soweit fortgeschritten ist,
    um mittels speziellen Kontaktlinsen direkt auf die Netzhaut zu projizieren,
    werden sich wahrscheinlich nur Nerds diese Linsen einsetzen.
    Aber wer weiß… Die nächste Killer-Applikation kommt bestimmt.
    Die Entwickler von diesem Pokescheiss haben Millionen eingesackt.
    Wir haben mit einem Taschenmesser Baumrinden bearbeitet,
    jetzt wird in der Stadt mit dem Smartphone nach Pokemonster gesucht.
    Tja…

    Musik: … 🎶 http://tinyurl.com/jufxe7m 🎶 …

    Gruß aus der guten Stube!..;-)

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    • Ich rechne auch mit Allem, mal schauen, was da noch kommt. Gab es nicht mal eine virtuelle Computerwelt, sogar mit einer eigenen Währung und Eurowechselkurs, wo man ein virtuelles Geschäft aufmachen konnte? Ich habe vergessen, wie die heißt, das war ja ein Riesenhype, redet heute aber kein Mensch mehr von.

      Ah – Kraftwerk, ich habe eine CD vom Blanescu Quartet (Streichquartett), das ihre Musik spielt, muß ich mir mal wieder anhören.

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      • Servus!

        Du meinst wohl „Second Life“. Gibts heute immer noch. Ich schaute mir das seinerzeit auch an. Einen Sinn konnte ich nicht entdecken. Vielleicht hatte ich nicht intensiv genug danach gesucht..;-) Die Vorstellung, dass die Welt auf einer Matrix basiert, ob gesteuert oder nicht, ist weitaus interessanter. Im Film „The 13th Floor“ (Basisroman: http://tinyurl.com/hgtmhoe ) findet der Protagonist nach einem Tipp quasi Endausläufer der simulierten Welt. Ein fließender Übergang vom vermeintlich „normal“ Sichtbaren zu einem geometrischen „Grundgerüst. Der Film ist klasse gemacht und gespielt. Angelehnt an Fassbinders „Welt am Draht“, den ich auch gut finde. (Wenn auch „hölzern“ inszeniert.) Abwegig ist die Idee nicht. „Gott“ ist ein Informatiker..;-)

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        • Ja, genau, „Second Life“.
          „Welt am Draht“ fand ich sehr hölzern, mit – jedenfalls für heutige Begriffe – einigen Längen. „The 13th floor“ fand ich auch gut, von der „Matrix“-Trilogie eigentlich nur den ersten annehmbar.
          Ja, wahrscheinlich ein Gamer, der schon lange die Lust verloren hat.;-)

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  4. Also mal abgesehen davon, daß ich schon immer Mega-Events nicht leiden konnte, sehe ich Computer-Spiele und virtuelle Realitäten auch gemischt. Als Mutter eines Kindes, das unendlich viel und ausdauernd Computerspiele spielt, aber gleichzeitig auch total viel in der freien Natur war und dort ebenso schön gespielt hat (jetzt mit 14 natürlich nicht mehr), weiß ich, daß diese Generation ganz anders mit den Medien umgeht, als wir, die wir damit erst als Erwachsene in Berührung kamen. Und so unglaublich es klingt, die Kinder lernen doch am Ende recht viel an diesen Games. Ich rede jetzt natürlich nicht von Ego-Shootern, aber Spiele wie Myst und Riven haben meine Tochter zu allem möglichen inspiriert, zu Rechenaufgaben, Karten zeichnen, logischem Denken, auch um-die-Ecke-Denken, zu Geduld und Durchhalten, zu Zeichnungen und herausfinden, wie sie die Musik auf ihrem Keyboard nachspielen kann, zu Teamwork mit ihrem Vater zusammen, zu eigenen Entwürfen von virtuellen Welten, zu Geschichten usw..
    Und verständlicherweise sind Kinder von heute sauer, daß wir diese Welten, die ihnen sehr viel bedeuten immer nur ablehnen.
    Wir haben den sinnlichen Erfahrungsraum unserer Kinder so eingeschränkt, daß wir uns nicht wundern dürfen, wenn sie dann neue Wege mit offenen Armen aufnehmen.

    Diese Dosengeschichte ist ja wirklich das bekloppteste, was ich jemals gehört habe. Da ist ja „schicken Sie dreißig Deckel einer Frischkäsepackung ein und bekommen Sie gratis eine Tasse mit Werbeaufdruck geschickt“ noch besser. 😉

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    • Sehr guter Einwand, ich erinnere mich daran, daß unsere Eltern uns früher verboten, Comics zu lesen, weil die einen angeblich verblöden. Und wenn wir uns heute über Computergames pauschal lustig machen, zeigen wir wohl nur, daß wir eigentlich keine Ahnung haben. Es gibt aber wirklich auch viel Mist, ein paar Spiele habe ich gespielt, Tomb Raider und ein paar andere – das hat zu Anfang Spaß gemacht, aber schnell habe ich gemerkt, daß das der reine Zeitvertreib ist, im schlechten Sinne: Es stiehlt einem die Zeit, die man für was Besseres verwenden könnte (z.B. schlafen, oder lesen;-). Aber, und da hast Du völlig recht, sie sind erstens nicht alle so, und zweitens kommt es darauf an, was man daraus macht.

      Vor ein paar Jahren gab es mal eine Ferrero-Werbeaktion, man sollte von ihren Produkten soundsoviele Verpackungsabschnitte einschicken, um ein Hanuta (oder sowas) umsonst zu kriegen, aber die Aktion war nur ganz kurz. Ein Fernseh-Magazin hatte sich darufhin die Mühe gemacht, so viele Produkte zu kaufen, die man braucht, um die Anzahl der Schnipsel zu erreichen: Es waren so viele, daß sie ausgereicht hätten, ein Kind an den Rand von Diabetes zu bringen (ich übertreibe, aber nur ein bißchen).

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      • Ja genau, die Comics, die einen blöd machen. Das erinnere ich auch noch sehr gut.
        Mit PC-Games ist es wie mit TV. Noch nie ist ein Kind bei „Sendung mit der Maus“ verblödet (jedenfalls nie bei den Sachgeschichten), im Gegenteil. Aber bei Tele-Tubbies sieht das Ganze vielleicht schon anders aus (und es gibt sicher noch Schlimmeres, von dem ich gar nichts weiß, weil ich keinen Fernseher habe und mein Kind das nicht geguckt hat).

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