Urlaub an der Küste (4)

Wir befinden uns in Tönning, einem kleinen Fischerort. Davorn, an der alten Hafenstraße, kann man überall gut sitzen und was Leckeres essen …

… z.B. Scholle satt. Das habe ich öfter gesehen, ein Lockangebot für eher umsatzschwache Wochentage – ich habe es leider nie wahrgenommen, es paßte immer nie. Aber Kilroy war auch hier.

Beim diesjährigen Miss-Boje-Wettbewerb errang die Nummer Acht den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Natürlich gibt es hier auch Kirchen, diese ist allerdings besonders, nicht nur wegen ihres schönen Eingangs, sondern …

… wegen des beeindruckenden barocken Himmels.

Die Malerei ist von Barthold Conrath, im Jahre 1704 angebracht.

Wir fahren weiter zum Eidersperrwerk, das 1973 erbaut wurde und seitdem Tönning, Friedrichstadt und das Umland vor Hochwasser schützt – auf der Karte der rote Punkt am unteren Rand.

Und so sieht’s aus. Oben führt ein Fußweg drüber, von wo aus man aufs Meer sehen kann und auf …

… Brutstätten von Seeschwalben und Lachmöwen, die hier gemeinsam ihren Nachwuchs aufziehen.

Hunderte von Küken sieht man hier, die einen Krach machen, daß man sich fast die Ohren zuhalten will, die sind allerdings nichts gegen eine Horde Kinder, die gerade aus einem Bus gestiegen ist und so sehr lärmt, daß es sogar den Schwalben zuviel wird …

… sie gehen zum Angriff über. Auch auf meiner Schädeldecke hat es zweimal „tock tock“ gemacht – ungerecht, schließlich habe ich nur fotografiert. Aber geschadet hat es mir auch nicht.

Fortsetzung folgt.

0 Antworten zu “Urlaub an der Küste (4)

  1. „Scholle satt“ hört sich sehr verführerisch an. Und man merkt, dass das Jahr 1963 (Hitchcock „Die Vögel) doch schon lange zurückliegt, denn sonst würden die Teenies sich vor erbosten Möwen vielleicht doch ein bisschen fürchten.

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  2. Ja, zu schade, das ich das nicht mal ausprobiert habe.
    An „Die Vögel“ haben wir auch sofort gedacht, aber den Kindern hat es sogar Spaß gemacht. Dabei kann es gefährlich sein, sich mit Vögeln anzulegen, eine Tierpflegerin erzählte mal, wenn man einem Storch helfen will, wenn er sich verletzt hat, pickt der mit seinem Schnabel gezielt auf die Augen. Das hat man dann von seiner Hilfsbereitschaft.

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