Breite Str.

„Prozente, Prozente, noch mehr SALE-Artikel, noch mehr sparen!“
Schlußverkauf, das Wort ist offensichtlich aus dem deutschen Wortschatz gestrichen, das heißt jetzt SALE. Der Vorgang ist reine Zauberei: Wenn man SALE-Artikel kauft, spart man Geld. Je mehr man also gekauft hat, desto mehr hat man gespart. Toll. Am besten kauft man so viel, daß das Gesparte ausreicht, daß man sich ein Haus davon kaufen kann. Und da kann man das Gekaufte dann aufbewahren. Dann sind die Kaufhäuser wieder schön leer und können aktuelle Waren anbieten, an denen sie auch wieder Geld verdienen, das ist nur gerecht. Nach dem Ereignis wird die Ware ja wieder zu SALE-Artikel, der Sparfuchs sollte also bis dahin warten.

0 Antworten zu “Breite Str.

  1. Sale ist kürzer! Dabei heißt es ja eigentlich auch nur Verkauf.
    Ich war heute auch in town, in Hanse-Town, der Stadt an der Warnow und dort gab es -tätä- Valentine’s sale, noch mal 20% auf allet eh schon reduzierte. Aus reiner Menschenliebe natürlich. Überall waren Herzchen und die Blumenhändler gaben ihr Bestes, dabei ist der 14.2. nicht wirklich interessant hier, ich wette am 8.3. machen die mehr Verdienst!
    Ich habe tatsächlich ge-salet und mir einen schönen breiten Schal geleistet, aber den wollte ich mir eh kaufen, also nur Glück und nicht verführt worden.

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  2. Das ist am besten: Wenn man sowieso was kaufen will, und das ist dann heruntergesetzt, ist mir auch schon passiert. Gemein ist der umgekehrte Fall: Du kaufst dir was, und zwei Tage später siehst du den selben Artikel um die Hälfte reduziert.

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  3. So lange gibt’s die schon? Ich habe den Laden erst neulich wahrgenommen, weil er einen so anschreit mit seiner aufdringlichen Werbung. Hat also geklappt, die Strategie. Was allerdings nicht geklappt hat, ist, mich als Kunden zu gewinnen, im Gegenteil, ich werde nicht einen Fuß da hineinsetzen.

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  4. Das hatte ich auch schon ab und an mal, ganz böse Falle.
    Oder auch: Du kaufst was, hältst es für total ungewöhnlich und aus irgendeinem Grunde ist das kurze Zeit später der Schlager und JEDER hat es.

    Was mich immer amüsiert sind diese Teile, die im Angebot sind für 10 Euro und du denkst, wer soll das kaufen, 10 Euro, nicht mal 3 würde ich dafür geben. Und dann siehst du, daß es ursprünglich sogar mal 49,90 kosten sollte und du bist wie vom Donner gerührt und packst dir an den Kopf, daß etwas so Unsägliches tatsächlich mal so teuer gewesen ist.
    Ich stand z.B. heute auch vor einem Wühltisch mit Dekomaterial, alles nur 1 oder 2 Euro, aber nichts für das ich auch nur 10 Cent ausgegeben hätte. (Döschen, Tineff, Aufkleber, Postkarten- kann mir mal einer verraten, warum man Tieren doofe Brillen und bescheuerte Hüte aufsetzen muß?! Wenn ich könnte würde ich per Gesetz so einen Schwachsinn zur strafbaren Handlung erklären.)

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  5. Psssst! Der Kölner Blogkollege verkleidet sich dieses Jahr
    als DDR-Hausfrau. (Mit Original Dederon-Blümchenkittelschürze
    und Staubfeudel wird er sich ins Karneval-Getümmel stürzen!)
    Da kann kommen was will!..;-D

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  6. Dann wären wir alle reich (an Geld) und würden nur noch shoppen. Aber Geld vermehrt sich natürlich nur in bestimmten, anrüchigen Häuser. Nein nein, nicht in Bordellen, in Banken und Börsen. 😉

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  7. Karnevalsprodukte werden in Köln nie heruntergesetzt, weil es immer einen Grund zur Kostümierung gibt. Erst kommt der Geburtstag von dat Marieche, da sind immer alle verkleidet, und im Sommer kann man das auch schon mal tragen, spätestens, wenn dä Mannnfred singe Junjesellentour dursch de Altstadt maat.

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