Severinstr.

Ikarus hängt hier ausgerechnet an der Wand eines Gymnasiums, als Sinnbild, zu welchen Höheflügen der Mensch fähig ist – und wie schnell er wieder abstürzen kann, wenn er zu hochmütig wird. Also, mich hätte diese platte didaktische Symbolik als Jugendlicher genervt. Aber gestalterisch finde ich die drei Meter hohe Bronzeskulptur aus dem Jahre 1957 von dem Bildhauer Kurt-Wolf von Borries gut gelungen.

0 Antworten zu “Severinstr.

  1. offenbar symbolisiert dieser ikarus nicht nur den kontext von höhenflug und absturz, sondern auch den widerspruch zwischen ästhetik und aussage. eventuell ist letztere sogar bedeutsamer…
    best
    p.

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  2. Ich fand es schon immer ungerecht, daß das „großartig“ Scheiternde interessanter sein soll als das bescheiden Gelingende (von Dädalus wird man nie eine Bronzeskulptur anfertigen). Aber Du hast Recht: In der Form sehr schön.

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  3. Das schreit ja geradezu nach einer empirischen Untersuchung, mal überlegen … nee, kann ich nicht bestätigen. Vielleicht hast Du Dich nur von der Attraktivität so sehr ablenken lassen, daß Du vom Inhalt nicht mehr so viel weißt. 😉

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  4. Hihi, „attraktiv“ ist an Schulen sowieso ein relativer Begriff. Ich hab nie eine Lehrerin erlebt, deren Aussehen mich ernsthaft von den Lehrinhalten ablenken konnte. Sowas kenne ich allenfalls aus… äh… dubiosen Filmproduktionen 😉

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