Hohe Str.

Rindfleisch ist in letzter Zeit ja arg in Verruf geraten. Das merkt auch die Gastronomie. Die Gäste wollen eben nicht ein Stück noch blutiges Black Beauty auf dem Teller vorfinden, jedenfalls nicht, wenn sie es gar nicht bestellt haben. Also bleiben sie zur Sicherheit weg. Dieses Steakhaus hat sofort reagiert: Noch am Tisch schneiden die Kellner sich die Steaks aus dem Leib, unter notarieller Aufsicht wird es zur Küche getragen und dort zubereitet. Wenn man Glück hat, ist ein Kellner noch während der eigenen Anwesenheit verbraucht, so daß man sich ein Horn als Trophäe mit nach Hause nehmen kann. Und das Trinkgeld hat man dann auch gespart.

0 Antworten zu “Hohe Str.

  1. Der Geschmack ist unterschiedlich. Außerdem möchte man natürlich das bekommen, was man bestellt hat, nicht irgendwas anderes.

    Das für Schinken werbende Schwein hatten wir hier ja schon:
    http://koelnbilder.blog.de/2012/03/12/montag-13160677/
    Fehlt eigentlich nur noch der angelnde Fisch.

    Darüber hinaus: Leute, eßt weniger Fleisch! Für die Umwelt ist es besser, für die Tiere sowieso, aber auch für die eigene Gesundheit und Lebenserwartung:

    Zitat: „Die Forscher kommen mit ihrem Modell auf folgende Zahlen:

    Bei einer täglich mehr verzehrten Portion Wurst stieg das Risiko eines frühzeitigen Todes um 20 Prozent, bei nicht weiter verarbeitetem Fleisch um 13 Prozent.
    Das Risiko eines tödlichen Herzkreislaufleidens erhöhte sich um 21 beziehungsweise 18 Prozent.
    Das Risiko einer tödlichen Krebserkrankung stieg um 16 beziehungsweise zehn Prozent.

    ‚Wir schätzen, dass sich 9,3 Prozent der Todesfälle bei Männern und 7,6 Prozent der Todesfälle bei Frauen hätten vermeiden lassen, wenn alle Studienteilnehmer weniger als eine halbe Portion rotes Fleisch täglich gegessen hätten‘, schreiben die Forscher. Aber nur 23 Prozent der an der Studie teilnehmenden Männer sowie zehn Prozent der Frauen hätten so wenig Fleisch konsumiert. Die Forscher errechneten auch, dass der Ersatz von rotem Fleisch durch Geflügel, Fisch, Nüssen Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn- oder fettarme Milchprodukte das Sterberisiko senken würde.“
    Quelle: Spiegel-Online

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  2. Ich glaube nicht, daß solche Fakten Leute davon abhalten, weiterhin karnivorisch tätig zu werden 😉
    Jeder weiß ja mittlerweile, daß Fleisch und Wurst in doppelter und dreifacher Hinsicht pervers ist, aber es wird weiter konsumiert. Irgendwie unglaublich. Aber ist ja bei allem anderen auch so: Alkohol, Nikotin, Zucker…
    Allerdings kann man Fleisch viel besser weglassen als etwa Zucker oder Weißmehl. Es ist einfach nur eine Sache der Gewohnheit.

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  3. Ich will ja auch gar nicht missionieren. Aber Aufklärung kann trotzdem helfen, das war ja bei mir auch nicht anders: Als ich in einer TV-Doku gesehen habe, mit welchem Aufwand Wurst hergestellt wird, angefangen von der artfremden Tierhaltung bis hin zur wasser- und energieintensiven Herstellung des Endprodukts beim Metzger, also einer Wurst, die hauptsächlich salzig schmeckt und sonst nach nichts – da dachte ich, daß das in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander steht, im Gegenteil. Und seitdem esse ich keine Wurst mehr.

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  4. Oder auch einfach weniger Fleisch, einmal pro Woche, dafür aber richtig gutes, vom Biometzger. Und von verarbeitetem Fleisch sollte man ganz die Finger lassen, was da für ein Mist drin ist, will man gar nicht wissen. Und schon gar nicht essen.

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  5. Wahrscheinlich. Und wer weiß, was sonst noch, in Produkte mit verarbeitetem Fleisch kann man alles mögliche reinpacken, das merkt doch keiner. Und solange es keinen umbringt … Dreck reinigt den Magen, heißt es, und die ganzen Schlachtabfälle dürfen seit der BSE-Krise ja nicht mehr an die Tiere verfüttert werden. Wohin damit also? Ins Chili, ordentlich Gewürz drüber, fertig. Gut, daß man dafür auch noch freiwillig zahlt …

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  6. Seitdem erst?
    Mir wurde schon als Kind von den Berichten über Tierhaltung schlecht. Was hab ich geweint über die Hühner-KZs! Da war ich in der Grundschule. Aber ich hab’s auch nie gemocht. Ich fand Fleisch schon immer widerlich.

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