Kirche St. Severin

„Gott sitzt auf Frauen …“, habe ich erst gelesen und sogleich das Bild vor dem inneren Auge gehabt, wie ein alter Mann mit zotteligem Bart bei Frauen auf dem Schoß sitzt, und mich gefragt, für welches Vergehen Frauen diese gemeine Strafe zu erdulden haben. Aber er sitzt nicht, er setzt, soll heißen: Frauen, ihr seid dran. Das hat sich allerdings noch nicht bis in die Führungsetagen der internationalen Wirtschaft herumgesprochen, was wohl daran liegt, daß Gottes Wort hier nicht so viel Bedeutung hat, denn das schadet den Geschäften. Wenn also Gottes Wort je nach Ermessen Bedeutung hat, ist es soviel wert wie jedes andere, und daß Frauen jetzt alles richten werden, sollen oder dürfen, ist so unwahrscheinlich wie die Annahme, die Folterqualen eines Menschen seien ein Segen für alle anderen.

0 Antworten zu “Kirche St. Severin

  1. Hm, was will man/n uns sagen.
    Etwa: Das Patriarchat war nix, jetzt seid ihr dran? Vielleicht die alte Geschichte: Als Gott den Mann schuf, übte sie bloß.
    Jetzt haben wir den Salat! Und müssen die Scherben auffegen. Weltuntergang war auch nicht, es muß irgendwie weiter gehen. Aber wie?
    Das Foto der Frauen ist auch irgendwie befremdlich. Handtaschen-Damen in Röcken mit aufgehaltener Hand. „Darf ich um etwas für die Kollekte bitten?“

    Und danach: „Ich mach uns ein paar Schnittchen“ (so sehen die jedenfalls aus)
    Es saugt und bläst der Gottesmann, wo Mutti sonst nur blasen kann….Und da wir gerade bei Loriot sind: „Ich will einfach nur hier sitzen!“ (Gott, was sind Männer primitiv!) 😉

    Gefällt mir

  2. mmmh, irgendwie befremdlich… ist doch bekannt, dass die katholische kirche so ihre probleme mit frauen in den eigenen reihen hat. es sei denn, sie bekochen die rechtschaffenden gottesmänner.
    und gleich kommt das nächste problem auf die kirche zu: der dom wackelt wegen der neuen ubahn. was macht man da nur. demnächst kippt der um und die kirche hat wieder ein männlichkeitssymbol verloren. tztztz

    Gefällt mir

  3. Vielleicht ist es ja auch so gemeint: Gott setzt blöderweise auch weiterhin auf Frauen – beim Kinderkriegen. Trotz intensiver Bemühungen kann die alte katholische Frage „Frauen – wozu eigentlich?“ nicht zufriedenstellend beantwortet werden, wie der Vatikan in seiner Nutztierverordnung verlauten ließ. „Putzen und Kochen“ war bisher die geläufigste Antwort, aber neuere Erkenntnisse nähren den Verdacht, daß Frauen nicht unerheblich bei der Erschaffung von Nachkommen (auch „Schäfchen“ genannt) beteiligt sind. Eine demnächst tagende Bischofskonferenz, also allesamt Fachmänner, soll für eine Klärung dieses in katholischen Kirchenkreisen geheimnisvollen Vorgangs sorgen und möglichst Abhilfe schaffen.

    Gefällt mir

  4. Der Dom wackelt? Ein idealer Platz für ein neues Parkhaus, so nah an der Fußgängerzone. Dann ist da auch endlich was drin, was von richtig vielen Leuten angebetet wird, nicht nur so’n paar olle Knochen.

    Gefällt mir

  5. Ich fürchte das ist tatsächlich so. An Schäfchen fehlt es doch immer…
    Und: Was anderes kann es ja nicht sein! Frauen als Priesterinnen geht ja gar nicht! Wo kommen wir denn da hin! Am Ende packen die noch menstruierend an den Altar! Also bitte!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s