Dieses Plakat im Format ca. 3×2 Meter hängt an einigen Stellen in der Stadt und wirbt für die schöne Region Niederrhein, ein großes Gebiet zwischen ungefähr Düsseldorf und Kleve. Genauer gesagt: Geworben wird für das Fahrradfahren in dieser Region, an vielen Radstationen kann man sich günstig ein Rad leihen und losfahren, oder auch übers Internet eine längere Reise planen, gegen Kostenaufschlag wird einem das Gepäck per Auto hinterhergefahren. Tolle Idee. Bloß die Radrückgabe könnte noch optimiert werden. Oder sind das Einmal-Räder, die sich im Wasser auflösen?
Eine neue Folge aus der überaus beliebten Reihe:
„Was will uns diese Werbesendung sagen????“
:))
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Man könnte das vielleicht noch ausweiten: „Endlich den Urlaubsort erreicht, aber das Auto, mit dem sie gekommen sind, nervt und verursacht nur Kosten? Kein Problem, einen See finden Sie gleich ganz in der Nähe.“
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Könnte zu allgemeiner Entsorgung im nächsten See animieren… 😉
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Eine andere Lesart wäre, daß die Räder nicht im hohen Bogen in den See hineingeworfen werden müssen, sondern daß der See Fahrräder quasi gebiert und sie mit Schmackes ans Ufer wirft – ich weiß noch nicht genau, welche Vorstellung mich mehr erschreckt.
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Aaaalso!
In Wien wurde vor etwa 4-5 Jahren ein Versuchsballon gestartet. Man fand einen großzügigen Sponsor, der ein Schippl Fahrräder aufgestellt hat. Die Idee dahinter war: Man nimmt das Rad, radelt los und stellt es wieder an einem definierten Sammelplatz nahe seines Zieles ab.
Hat’s funktioniert?
Für die rumänische Mafia schon! Innerhalb kürzester Zeit gab es kein Rad mehr auf der Straße. Dafür hat man die auffällig lackierten Räder irgendwo am Acker in Rumänien radeln sehen.
Ein paar Radln sind in einer bsoffenen Nacht in den Wienfluss geflogen. Die hat man dann im Frühjahr aus dem Wasser geholt.
Jetzt kann man die Fahrräder in einem recht umständlichen Verleihsystem mit amtlichen Bürgen (=Kreditkarte) ausborgen. Die Nachfrage ist nicht so enorm.
Ewig schad! Die Idee war nämlich schwer in Ordnung.
Dies zu versenkten Fahrrädern.
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Die Rumänen freuen sich und schütteln wahrscheinlich den Kopf über so viel Vertrauen in die Ehrlichkeit der Menschen.
Das funktioniert hier aber auch nicht, die Fahrräder zur freien Verfügung zu stellen. Deswegen gibt es in der Region ca. 50 Radstationen, die meistens von Hotels betrieben werden, die sich natürlich davon versprechen, daß der ein oder andere Radler zur Übernachtung hängenbleibt. Der Nachteil ist natürlich eine umständliche Ausleihprozedur, der Vorteil, daß man das Rad an irgendeiner der Stationen wieder abgeben kann – wenn man es nicht gar im See versenken soll, wie das Plakat nahelegt. 😉
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aaah…au…nein, ich will kein Rad, das mit mir in die Luft fliegt…und dann vielleicht noch im nassen Wasser landet…
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ich finde es auch toll, dass ihr da oben räder habt, auf denen man fliegen kann …..
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So habe ich das noch gar nicht gesehen, da eröffnen sich ja ungeahnte Möglichkeiten … vielleicht muß man das Rad erst zähmen, damit es einen nicht abwirft und dahin fliegt, wohin man will. Wo ist der Fahrradflüsterer?
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Wenn man eins einfängt. Die Niederrheiner sollen ein stures Volk sein, und wenn die Räder auch so bockig sind, ist man wahrscheinlich zu Fuß schneller unterwegs.
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