Die Fotos, die hier hängen, hätten wahrscheinlich nie das Licht eines Ausstellungsraums gesehen, wären sie nicht von einem bekannten und geehrten Schriftsteller und seiner Frau gemacht worden: Arno und Alice Schmidt, die seit 1950 ihr Leben und ihre Umgebung fotografierten: Anfangs Schnappschüsse in schwarz/weiß mit einer Rollfilmkamera, später bunte, schön komponierte Natur- und Landschaftsfotos.
Daß sie ausgestellt werden, ist aber auch dem „Forum für Fotografie“ zu verdanken, das ganz bewußt die großen Shootigstars der Fotografie-Szene meidet und kleineren Sammlungen und jüngeren Künstlern eine Chance geben will. Hinten links ist noch ein kleiner Raum, dahinter ein winziges Café – sehr sympathisch. Eintritt 2 Euro.
Folgendes Bild ist aus der Sammlung, die Rechte liegen bei der Arno-Schmidt-Stiftung.

Ist’s Bargfeld?
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Genau. Auf einigen Fotos sind Haus und Garten abgebildet.
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Das Foto ist recht stimmungsvoll, aber der Beschnitt auf das quadratische Format ist brutal – mit dem Haus beinah in der Mitte.
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Im Begleitheft steht dazu: „Rund 2500 Farbfotos und gut tausend Schwarzweißfotos entstehen zwischen 1949 und 1979 – aufgenommen erst mit der Bonafix, dann mit einer Yashica 44. Alle Aufnahmen haben eines gemeinsam: ihr quadratisches Format. Es ist sowas wie ein Markenzeichen.“ Oder auch eine Macke, von denen Arno Schmidt ja nicht wenige hatte.
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sehr stimmungsvoll,
sehr präsent,
sich behauptend,
einfach da,
sein
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Passender Text zum Bild, sehr schön!
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