Kreuzberger Mahlzeit

Wer nun glaubt, in der Pizzeria, in der dieses Schild hängt, wäre das Abwerfen von Raketen verboten, der irrt: Das Tragen von Schlipsen ist hier unerwünscht, und das hat wahrscheinlich den guten Grund, daß die Betreiber nicht für die Reinigung aufkommen wollen:

Hier ißt man mit den Fingern, und wenn sich der Herr dann den Schlips richtet, hat er das Malheur. Eine kleinere Pizza als die abgebildete gibt es übrigens nicht, wie gut, daß wir uns nicht jeder eine bestellt haben – ehrlich gesagt war ich skeptisch, als mein Freund mir sagte, wir würden uns zu viert eine teilen, mit diesem Ausmaß habe ich nicht gerechnet. Dazu wird Olivenöl mit eingelegten Knoblauchzehen gereicht – sehr lecker!

0 Antworten zu “Kreuzberger Mahlzeit

  1. :))
    So ähnlich erging es mir, als ich in Spanien ungewarnt eine Totilla für mal eben zwischendurch bestellte, allerdings versenkte ich in der tischfüllenden Speise nicht eine Krawatte, sondern höchst konsterniert meinen Seidenschal.
    🙂

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  2. Das Handy neben der Pizza …. das gehört doch gleich auf den Belag gestopft.
    Das ist eine derartige Unart beim Essen diesen Weltempfänger zu haben, ich könnt gerade in die Luft gehen vor Ärger. Was für ein Glück, dass ich nicht am Tisch sitze. Den hätt ich ja schön auf die Schaufel genommen, ob der Herr Wichtig gerade Bereitschaftsdienst hat? Das nächste umfallende Bier, soll das Telefon dersaufen lassen! :devil:

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  3. Ich war in Köln mal in seo einem XXL-Hamburger-Laden, da gab es einen Hamburger von ca. 30 cm Durchmesser und von entsprechender Höhe. Wenn man den als Einzelperson innerhalb einer Stunde schaffte, brauchte man nur die Hälfte zu bezahlen. Mal abgesehen davon, daß auch der normale Hamburger da nicht besonders gut schmeckte, finde ich das ziemlich unappetitlich, krankmachende Völlerei, wo einem schon beim zusehen schlecht wird.

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  4. So eine Pizza mit 3-4 Personen OK. Allein ist das der Wahnsinn & ich bin schon ein guter Esser.
    Wenn ich diese Fresswettbewerbe sehe wo dann in 10 Minuten 50-60 Hamburger gefressen werden,
    sorry für Fressen aber Essen kann ich das nicht mehr nennen, wird mir vom zuschauen schlecht. Wenn ich drei Hamburger vom Goldenen M esse wird es bei mir schon eng.

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  5. Trattoria Venezia in der Liegnitzer Str. 27, Berlin/Kreuzberg. Kostet so um die 15 Euro – das klingt erstmal viel, aber wenn man bedenkt, daß vier Leute davon satt werden, ist es ein Schnäppchen.

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  6. Apropos „Schlipsverbot“, ohne die näheren Hintergründe zu kennen, könnte mann ja auch auf die Idee kommen, dass hier Männer unerwünscht sind. Vielleicht gibt es solche Lokale in Kreuzberg oder irgendwo in recht alternativen Stadtteilen in Berlin.

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  7. Nee, ich brauche eigentlich kein Handy und benutze es nur im „Notfall“, darum ist es fast immer aus. Aber mein Berliner Freund betreut seine voll pflegebedürftige Mutter (ein echter Held, das meine ich ganz unironisch) und muß deshalb immer ereichbar sein. Auch, was meistens Fluch und Pest ist, kann manchmal segensreich sein. 😉

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  8. Das kenn ich noch aus den 80ern – Disco im Jugendzentrum, aber nur für Frauen. Frauencafés, Frauenbuchläden – gibt’s alles nicht mehr, jedenfalls nicht in Köln. Berlin weiß ich nicht, aber eins ist ganz sicher: Falls es noch ein Restaurant gibt, in dem Männer verboten sind, wird es garantiert nicht von Italienern betrieben. 😉

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