Kyffhäuser Str.

Dieser türkische Imbiß soll nach Aussage eines türkischen Kollegen der beste der Stadt sein – er liegt zentral im Studentenviertel, der Umsatz ist hoch, deshalb wird alles immer wieder frisch gemacht, der Pizzateig wird vor den Augen der Kunden, die oft türkischestämmige Landsleute sind, im Ofen gebacken und kommt nicht aus dem Großhandel. Nun habe ich gerade neulich einen Bericht gesehen über einen Lastwagen, den man aus dem Verkehr gezogen hat, weil er ungekühlt hunderte von Dönerspießen transportierte – oh oh, und das war nur einer, den man zufällig erwischt hat … Aber gut, wer sicher gehen will, bestellt eine türkische Pizza mit Salat und Schafskäse, auch sehr lecker, sättigend und günstig.

0 Antworten zu “Kyffhäuser Str.

  1. Hoher Umsatz heißt nicht zwangsläufig immer frisch.
    Gerade im geschnittenen Salat können sich zahlreiche Bakterien tummeln, sollte diese bereits Stunden oder Tage fertig geschnitten im Kühlhaus warten!

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  2. Döner, ich esse ihn ab und zu auch gerne, aber lieber in meinem türk. Lieblingsrestaurant, wo er ab 16.oo h ausverkauft ist und damit Ende mit Döner ist. Da habe ich die Gewissheit, das Fleisch am Spieß wird täglich produziert.
    In Imbissgeschäften:
    Das Dönerfleisch ist derartig überwürzt, daher kann man teilweise mit Nase und Geschmack wenig bewerten, ob die Ware tatsächlich frisch ist.

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  3. Paar Jahre ist es her, da hatte ich dort mir mal nen Döner gekauft. Ich hab es also überlebt. 😉
    Der Döner war recht in Ordnung, aber zu Beifallsstürme hat er mich nicht hingerissen (wobei mich die Döner-Kultur seit einiger Zeit eh kaum noch zu la-Ola-Wellen animiert; ich hab davon zu viel gegessen gehabt)

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  4. Jetzt mach mich nicht schwach … aber die Salate schmecken auch immer knackig und sind nicht angelaufen, und in Sahne oder Joghurt eingelegte meide ich sowieso. Hundertprozentig sicher sein, daß alles frisch zubereitet ist, kann man eh nur zu Hause, oder?

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  5. Tja, Not macht erfinderisch – die Alternative wäre gewesen, die Spieße solange im Schuppen stehen zu lassen, bis der Kühlwagen wieder repariert ist,dann noch eine Lage Pfeffer drauf, das merkt garantiert keiner … *schluck*

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  6. Der Tod? :>> Gut, aber möglichst nicht so bald, und schon gar nicht wegen verdorbener Lebensmittel. Interessant, das mit der haltezeit wußte ich gar nicht – ich kenne nicht einen Imbiß, egal von welcher Nationalität, wo die vorgefertigten Salate nicht von morgens bis abends vor sich hin brüten.

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  7. Die großen Konzerne wollen sich halt nicht gern an die Karre pissen lassen und setzen daher auf größt mögliche Lebensmittelsicherheit.
    Gesetzlich geregelt ist das freilich nicht, aber sozusagen ein Betriebsinternes Gesetz.
    Schichtführer riskieren Abmahnungen, wenn sie nicht gründlich genug auf die Haltezeiten gucken.
    Der Imbiss nebenan mag das vergleichsweise lax handhaben, aber da kommt der Salat auch nicht vorgeschnitten aus der Tüte. 😉

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  8. Ein gutes Zeichen ist immer, wenn ausländischen Gäste in einen Imbiß ihrer Nation gehen, und das ist hier der Fall. Um die Ecke gibt es z.B. auch ein winziges indisches Restaurant, aber so viele Inder wie da habe ich in der Stadt noch nie gesehen.

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  9. Geht mir ähnlich, aber ab und zu habe ich mal Appetit darauf, und wenn, dann da. Ich habe schon Döner gegessen – einmal und nie wieder, wenn ich schon sehe, daß die Teigfladen aus dem Großhandel kommen und schnell mal eben in der Mikrowelle aufgewärmt werden – bäh!

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  10. Den schlimmsten Döner, den ich hatte, der hatte mir meine Döner-Sucht gnadenlos ausgetrieben. Das Tsaziki schmeckte schon seltsam und dass die Zwiebeln waren auch schon relativ antik waren, das sagte mir mein untrügerisches Nächstes-Morgen-Gefühl, als ich dachte ich hätte eine tote Katze verspeist.
    Es ist wie mit Gummi-Bärchen: Ich kauf mir ne Tüte, hau mir die binnen einer halben Stunde rein und bin dann mindestens für ein halbes Jahr wieder entzogen. :>>

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  11. Es geht nicht nur beim Döner evtl. manchmal fragwürdig zu. Ich hatte mal eine Kollegin, die hat im Hotel- und Gaststättengewerbe gelernt (in Hannover), die sagte während ihrer Ausbildungszeit ist sie nirgends zum Essen hingegangen, denn in der Berufschule wurde halt von jedem was erzählt. Es ist nirgendswo wirklich immer alles i. O. Das härtet aber ab und solange man nicht stirbt ist es schon oK.
    Angeliefertes fleisch kann, wenn noch niemand da ist, auch schon mal auf dem Hof abgestellt werden, auch wenn da Hunde rumlaufen…

    Guten Hunger

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  12. So was Ähnliches hat mir mal einer erzählt, der eine kurze Zeit bei MacD gearbeitet hat, der hat seitdem auch keinen Hamburger mehr angerührt. So genau wollen wir das meist auch gar nicht wissen, oder? 😉

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