St. Pantaleon

Perfekt ausgeleuchtet, ich nehme an, auch die Kirchen beschäftigen inzwischen Beleuchtungsprofis, um ihr Anliegen möglichst vorteilhaft an die Betrachter zu bringen. Der barocke Hintergrund täuscht: Wir befinden uns in einer der ältesten Kirchen Kölns, der frühromanischen Kirche St. Pantaleon aus dem 10. Jahrhundert. Zur Bauzeit und noch lange danach war die Kirche Teil einer Klosteranlage außerhalb der Stadt, nun liegt sie fast im Zentrum. Kaiserin Theophanu liegt hier begraben – na ja, begraben ist vielleicht zu viel gesagt, der Sarkophag steht auf einem Sockel. Der Lettner auf dem unteren Bild ist ein spätgotischer Bau, das Gesamtensemble ist ein schönes Beispiel dafür, wie schlecht die verschiedenen Stilrichtungen Romanik, Gotik und Barock zusammenpassen.

0 Antworten zu “St. Pantaleon

  1. Am besten sieht man es natürlich, wenn man drin steht in der Kirche, langsam durch den wuchtigen massiven romanischen Bau auf den raumgreifenden und die Symmetrie störenden, filigran gestalteten Lettner zu geht, um schließlich einen Blick durchs Gitter zu werfen auf den Altar mit der barocken Formensprache. Ein Stil behindert den anderen, hier sind noch mehr Bilder, vielleicht siehst Du es da besser:

    http://www.sankt-pantaleon.de/bilder-galerie/kirche.html

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