Köln-Marathon

Vor ein paar Wochen fand der 13. Köln-Marathon statt. Von den ca. 33.000 angemeldeten Läufern sind 26.000 gestartet – merkwürdig, was war los mit den 7.000, die dann doch nicht gelaufen sind? Über 97% der Teilnehmer sind tatsächlich im Ziel angekommen, der erste bereits nach zwei Stunden und acht Minuten – Respekt!

Die Fehlenden fielen natürlich kaum auf, man konnte sich kaum in der Stadt bewegen, ohne auf die schwer atmenden Hobbysportler zu stoßen. Am Streckenweg standen die Ureinwohner mit Trommeln, Pfeifen und anderen ‚musikalischen‘ Äußerungen und übten schon mal für die jecke Jahreszeit – nicht wenige waren tatsächlich verkleidet, und an einigen Stellen floß der Alkohol in Strömen. Aber wie man hört, halten auswärtige Laufgäste das für gute Stimmung. Und die Müllabfuhr fühlte sich wahrscheinlich auch wie zu Karneval.

Einen Vorteil hat das Massen-Event auf jeden Fall: Die Straßen waren weiträumig abgesperrt, denn die 42-km-Zickzackstrecke durch die Stadt muß ja irgendwie zustande kommen. Wäre doch interessant zu erfahren, wie sehr sich die Luftqualität an dem Tag verbessert hat.

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0 Antworten zu “Köln-Marathon

  1. Wow, die Kölner sind ehrlich.
    Das würde man in Wien nie zugeben, dass ursprünglich weniger gekommen sind, als angemeldet waren.
    Vielleicht fand am Stadtrand eine Gegenveranstaltung statt und die 7000 Leut haben sich dort wohler gefühlt. 😉

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  2. das schlimmste am köln-marathon sind diese sambatrommelnden selbsthilfe-gruppen am straßenrand.
    ich glaube die sollen der gegenentwurf zum ausschließlichen abspielen von karnevalsmusik sein, so von wegen „wat simmer nit multikulturell un weltoffen!!!!“
    und die anstalten sind wohl auch froh, ihre patienten mal für nen halben tag an der frischen luft zu wissen.
    ich plane, die läufer des nächstjährigen marathons am straßenrand durch das tanzen der namen aller dreigestirne seit 1948 anzufeuern. hoffe du hast die kamera dann am start!

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  3. Bist Du eigentlich auch mitgelaufen?

    Ich habe da noch mal eine andere Frage. Du hast ja mal vor ganz langer Zeit dieses gewisse eine Bild – Jesus like – reingestellt. Nun habe ich neulich im TV einen Bericht über eine Kneipe gesehen in der Frau/Mann sich zum live singen trifft. Wie damals bei Gotthilf Fischer und nicht Karaoke.
    Da kommen viele, junge und auch ältere, Frauen wie auch Männer.
    Da wurde ein Mann gezeigt und auch zum Thema befragt…
    He looks like Jesus, but even older as 33. Hier schließt nun meine Frage an…???

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  4. Falls ich jemals auf die wahnsinnige Idee käme, ohne jeden Grund 42 km am Stück zu rennen, bräuchte ich keine 27.000 Leute um mich herum, sondern würde das ganz allein machen. Falls.

    Nee, war ich nicht. Nicht, daß ich nicht gern singe, aber ich bezweifle, daß das irgendjemand hören will oder aushält. Die Haare sind auch schon lange ab.

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