Wahlfreiheit

Wo geht’s denn jetzt hin? Links, rechts, Wende kehrt, geradeaus, in alle Richtungen auf mehreren Spuren, wer nimmt uns mit, rot, grün, schwarz (gelb ist gerade fortgefahren: Volle Fahrt im Rückwärtsgang!). Ach, ich befürchte, unsere Wahlmöglichkeiten sind begrenzt: Die Wege sind angelegt und festgefügt, und wer uns verspricht, er würde anhalten und neue Pfade suchen, der lügt oder bemüht sich vergeblich, keiner hat den Mut, es zu verlassen, dieses Einbahnstraßensystem – ins Elend.

0 Antworten zu “Wahlfreiheit

  1. Halb so wild, ist ja alles abgesichert, und man hat einen tollen Ausblick (allerdings nicht in die finstere Zukunft). Fahrt hoch, Deine Jungs werden begeistert sein. Vormittags ist vorzuziehen, weil man die Sonne dann im Rücken hat, wenn man nach Köln hinüberschaut.

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  2. Scientologe? Ich habe gerade auf Deine Slideshow geklickt und da wird für Scientolgy geworben. Ich war ja lange nicht mehr hier und komme erst so langsam wieder zurück, aber da guckst ich blöd. Ist deshalb Dein Wahlorakel so negativ?
    Als Empfehlung würde ich CDU vorschlagen, allein schon wegen Adenauer und Köln und dann auch aus dem Grund, da macht man nichts verkehrt. Die haben ja einen themenfreien Wahlkampf, da kann man hinterher nicht von Betrug reden.
    Und wo warst Du denn drauf Kölner Dom? Nee?! Fernsehturm?!

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  3. Scientology? Mach mich nicht schwach – mit dem Verein will ich nichts zu tun haben. Aber wenn ich draufklicke, ist alles normal. Wo hast Du geklickt, direkt auf die Slideshow oder auf Kölngraffiti?

    Die Auswirkungen der Krise, von der andauernd behauptet wird, „wir“ alle hätten sie fabriziert (und wie stehen denn Deine Aktien heute so?), sind ja längst noch nicht auf dem Höhepunkt, und die Manager und Banker, die sie fabriziert haben, sind immer noch auf der Jagd nach Bonuszahlungen. Es hat sich also nicht viel geändert, außer, daß sie gelernt haben, daß es ganz einfach ist, den Staat in großem Stil auszunehmen und in den Ruin zu treiben. Das Wort ‚unappetitlich‘ für Politiker, deren Gesetzgebung das nicht verhindert, sondern im Gegenteil sich die Gesetzestexte von diesen Wegelagerern in Nadelstreifenanzügen diktieren läßt, ist da noch weit untertrieben. Unwählbar, aber das macht es auch nicht besser. Adenauer? Als Büttenredner würde er sich gut eignen …

    Kennst Du schon, das Gebäude, hier:

    http://koelnbilder.blog.de/2008/02/12/koln_triangle~3714245/

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