Historisches Stadtarchiv


copyright A. Regh, zum Vergrößern bitte draufklicken

Die Medien sind ja relativ voll davon, deshalb hier nur ein Bild, das kurz nach Einsturz des Gebäudes von Alexander Regh gemacht wurde (das Bild steht unter CC-By-Lizenz). Links sieht man die mittelalterliche Kirche St. Georg, gegenüber der Unglücksstelle ist die Schule, die nun wahrscheinlich auch abgerissen werden muß. Im Hintergrund der rote Kirchturm, der bereits 2004 für Schlagzeilen sorgte, da er wegen der U-Bahnarbeiten umzufallen drohte.

Wer weitere Bilder von Alexander Regh, offensichtlich ein Anwohner, sehen möchte, klickt bitte hier.

0 Antworten zu “Historisches Stadtarchiv

  1. Da könnte man wunderbar zu assoziieren: Köln, das sich selber von unten aushöhlt, dabei Leib und Leben riskiert.
    Und wozu? diese bittere Frage stellen sich bewußte Kölner vermutlich gerade täglich.
    Gut, auch dieses Dreieck Kirche-Schule-Archiv. Die Religion, das Wissen, die Geschichte der Stadt wird geopfert sozusagen.
    Wenn ich Anwohner wäre, hätte ich- wie man immer so schön sagt- „so’n Hals“.

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  2. Haben die auch, seit Jahren haben sie schon unter dem U-Bahnbau zu leiden, x Geschäfte sollen schon Pleite gegangen sein, weil sie seit fünf Jahren nicht mehr richtig zugänglich sind. Und man hätte die U-Bahn auch ein paar Meter westlich bauen können, unter die vier- bis sechsspurige Nordsüdfahrt, die die Stadt zerschneidet (eine Bausünde aus der Nachkriegszeit, allerdings von den Nazis schon geplant), das hätte aber den Autoverkehr zu sehr behindert, und das geht natürlich nicht. Da kommt einem die Galle hoch.

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  3. Da die Medien ja sowieso voll davon sind, dachte ich, ich könnte mir die Berichterstattung darüber sparen. Da die ganze Angelegenheit aber wahrscheinlich genauso schnell wieder aus den Zeitungen verschwindet, bewahre ich wenigsten ein Bild vom Unglück samt Umgebung.
    Ich hoffe, die Stadt lernt daraus und läßt in Zukunft diesen Quatsch, den kein Mensch braucht (ich befüchte allerdings, daß die Verantwortlichen nur ein Kurzzeitgedachtnis haben). Immer wieder im Gespräch ist ja zum Beispiel ein U-Bahnabschnitt von der Deutzer Brücke zum Neumarkt oder gar zum Rudolfplatz – Himmel, bewahre uns davor.

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  4. Ja, seltsam, sogar ich, hunderte von Kilometern weg und überhaupt nicht betroffen habe das. Vielleicht weil es so typisch ist und so sehr dafür steht, was Städte nicht sind: Orte für Menschen. Es sind Orte menschlicher Abrgünde und werden es immer mehr. Leider. Denn die, die dort wohnen, haben nix zu sagen und die, die was zu sagen haben, wohnen nicht dort.

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  5. Also, ich finde ja, das Köln durchaus ein ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz betreibt. Man braucht gerade in der Innenstadt nicht mal 1000m laufen, um über die nächste Haltestelle von Bus oder Bahn zu stolpern!

    Aber wann hat in Köln die Vernunft jemals über den Klüngel gesiegt?

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