Quatermarkt, Alt St. Alban

Alt St. Alban ist war eine der ältesten Pfarrkirchen, mitten in der historischen Altstadt. Im Mittelalter mehrmals umgebaut, hat man sich nach dem 2. WK entschlossen, die Ruine nur zu sichern und als Mahnmal stehen zu lassen. Die Fassade ist von 1896.

Im dachlosen Inneren steht eine Kopie der Figurenguppe „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz, das Original befindet sich auf einem belgischen Soldatenfriedhof.

Zur Zeit wird hier restauriert, im Hintergrund sieht man den Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museums.

Typisch für Köln: Gleich gegenüber sieht man ein Beispiel rein funktionaler Nachkriegsarchitektur, die wenigstens eine schöne Spiegelung hergibt.

0 Gedanken zu “Quatermarkt, Alt St. Alban

  1. Was du dir auch immer für ne Mühe machst- toll!
    Das letzte Bild ist ja stark. Geradezu symbolisch wie sich doch das Religiöse im Modernen spiegelt. Das Foto müßte man mal irgendwohin stellen und Menschen dazu auffordern, ihre Assoziationen aufzuschreiben.

    Das trauernde Paar gefällt mir aber auch gut.

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  2. Hmm – Metallica ist gerade auf Tournee. Aber man muß daran denken, daß da nicht allzuviel Platz ist, aus diesem Grund fällt auch die Rentner-Band aus USA flach, obwohl „Sympathy for the devil“ einen schönen Kontrast gäbe. 😉

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  3. Das Religiöse und das Moderne hat man hier auf Schritt und Tritt – 250 Kirchen in einer Stadt, die nach dem 2. WK zu 90% neu gebaut werden mußte. Oft nimmt man das gar nicht mehr wahr und läuft gedankenverloren mit Scheuklappen durch die Gegend. Die Kamera hilft, aufmerksam zu werden und genau hinzusehen – das macht nicht nur Spaß, sondern bereichert auch. Ist also gar nicht so viel Mühe. 😉

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