Am Samstag war ich in dem schönen Städtchen Bonn, in dem zufällig gerade ein Festival stattfand – ein „Shopping-Festival“ … gut, zwei bis drei Bratwurst- und Crepe-Buden, Bier, eine Bühne auf dem Münsterplatz, aber wer richtig am Festival teilnehmen wollte, mußte eins tun: Shoppen!
Endlich, ist die Bonner Fußgängerzone doch für den Rest des Jahres ein Hort reinster Kontemplation und Askese.
Damit einem das Geldausgeben leichter fällt, gibt diese „freundliche“ Dame ein schönes Beispiel: Trotz schlechter Laune gerade Schmuck gekauft (wenn man der Figur zu nahe kommt, schreit sie: AUS DEM WEG, KRETIN! – – nee, stimmt gar nicht, kleiner Scherz).
Ein paar Meter weiter steht unverkennbar ihr Sohn, der hat sich gerade einen Yoyo gekauft, was ihn aber auch nicht erheitert, das blöde Rad will einfach nicht wieder nach oben kommen.
Scherz beiseite: Auf dem Münsterplatz steht das Original, der größte Sohn der Stadt, der einen solchen Mummenschanz nicht verdient hat.
hast du denn auch etwas gekauft?
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Ich wollte, habe aber nichts gefunden im modernen Antiquariat. Also habe ich nur eine Bratwurst gegessen, die überraschend lecker war. Als ich in Köln zurück war, merkte ich, daß hier etwas Ähnliches veranstaltet wird: Die Geschäfte in der Fußgängerzone hatten bis 23 Uhr geöffnet. Ja, ist denn hier plötzlich der allgemeine Reichtum ausgebrochen, als ich im Urlaub war? Extra Festivals und Öffnungszeiten bis tief in die Nacht, weil die Leute nicht wissen, wie sie sonst ihr ganzes Geld ausgeben sollen? Hast Du den Flug in die Karibik auch schon gebucht? 😉
LG
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Der Vorgeschmack für den Konsumzirkus, der bald für Weihnachten wieder einsetzt.
shop till you drop!
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Stimmt, das kann sein. In den Supermärkten liegt das Weihnachtsgebäck schon seit zwei Wochen wieder aus.
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