Rheinufer

Sehr schön kann man mit dem Fahrrad am Rheinufer bis nach Bonn und vermutlich auch noch weiter fahren, aber schon wer es bis Zündorf schafft, hat sich eine kleine Stärkung verdient.

Die Kamera sollte man allerdings am hellichten Tag noch gerade halten können – aber es war nicht meine Schuld: Das völlig überforderte Personal teilte uns nach ca. einer Stunde Wartezeit und auch nur auf Nachfrage mit, die Bockwurst sei leider aus. Nachdem wir uns den Witz verkniffen hatten, wohin sie denn gegangen sei, setzten wir über:

Die Überfahrt dauert nur ein paar Minuten und kostet 2 Euro pro Person/Fahrrad.

Die Rückfahrt kommt einem kürzer vor – woran mag das liegen?

10 Antworten zu “Rheinufer

  1. Schön! Wie lange (Zeit u. Kilometer radelt man da?)
    Da hol ich mir gleich meines und radl mit. Nur das Bier da oben mag ich so nicht. Das sieht ja wie eine trüb gewordene Urinprobe aus. Was trinkst du da???? 8|

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  2. Lilly hat recht, was trinkst Du da? Das sieht krank aus, wenn es von einem Pferd ist, müßte man es erschießen. Viel getrunken hast Du ja noch nicht, dann hättest Du die Kamera noch gerade halten können. Dann was das Getränk wohl giftig. Wie geht es Dir denn?

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  3. :)) Naturtrübes Hefeweizen, in dem kleinen Glas noch ein Schuß Bananensaft dazu (igitt!), schmeckte überraschend gut. Es sind wohl so um 7 Kilometer bis nach Zündorf, die man rasend natürlich in einer halben Stunde schaffen würde – aber wer will das an einem sonnigen Sonntag. Außerdem muß man sich den Uferweg mit vielen anderen Fahrradfahrern und Spaziergängern teilen, das klappt ganz gut, erfordert aber eine gemächliche Geschwindigkeit, eine bis anderthalb Stunden juckelt man da vor sich hin.

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  4. Ich hatte erst gefrühstückt, da geht der Alkohol vom ersten Schluck an ins Blut. Hier werden keine Pferde mehr erschossen (tatsächlich kann man sich nur noch schwer daran erinnern, wie sie überhaupt aussehen), aber das ist in der Provinz im wilden Norden unter der Waldbevölkerung natürlich noch anders. Trinkt ihr eigentlich auch das Blut geschlachteter Tiere, weil ihr glaubt, das würde euch Kraft verleihen? :>>

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  5. Mit dem Auto sind es 25 Kilometer, mit dem Fahrad am Rhein entlang wahrscheinlich ein paar mehr, da man ja sämtliche Rheinwindungen mitnimmt. Ich schätze mal, man bräuchte einen ganzen Tag, wenn man sich nicht stressen will und Pausen einplant.

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  6. Könnte es sein, das Du dir Mut angetrunken hast???
    Hannover hat in der List noch eine Reiterstaffel und wenn hier Blut getrunken wird, dann nur von ehemaligen Friesen , die am Rhein wohnen. Die werden vorher zünftig von der Reiterstaffel durch die Eilenriede (unseren Stadtwald) getrieben und waidmännisch erlegt. Unter absingen von finstersten Gesängen aus grauer Vorzeit werden dann die einzelnen Stücken vom blutriefenden Nordfriesen verteilt und die Knochen sauber abgenagt in den Wald geworfen.

    Wann kommst Du mal zu besuch?

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  7. Das gemeinsame Knochenabnagen war einer der Gründe, weshalb ich von dort weggezogen bin – hier gibt es das Bier zwar in großen Reagenzgläsern, aber der Gebrauch von Messer und Gabel hat eindeutig Vorteile (wenn Du mich mal besuchen kommst, zeige ich Dir, wie man damit umgeht), und stell Dir vor – jeder hat seinen eigenen Teller!!

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