Innenstadt

Tausendfach werde ich hier gefragt, wie den diese Stadt aufgebaut ist, Altstadt-Nord und -Süd, Neustadt-Nord und -Süd – wie soll man sich das vorstellen? Wie man sieht, hat sich die Stadt (auf dem Bild sieht man den Teil, den man Innenstadt nennt) ringförmig entwickelt, oder besser halbringförmig, denn das Rechtsrheinische wurde immer schon stiefmütterlich behandelt: Von da kamen in der Römerzeit die wilden Germanen, später die bösen Hunnen und Goten, die rechtsrheinisch sowieso immer alles kaputt gemacht haben, und noch viel später hatte man Angst vor den Russen. Der Fluß bildete also schon immer ein natürliches Bollwerk gegen die Gefahr aus dem Osten.
In der Mitte teilt eine breite Straße die Stadt horizontal in Nord- und Südteil, die wiederum jeweils durch die Ringstraßen in Neu- und Altstadt geteilt werden. Ganz links sieht man den Aachener Weiher.

8 Gedanken zu “Innenstadt

  1. Ja, stimmt! Wahrscheinlich sehen viele über Jahrhunderte natürlich gewachsene Städte so aus. Gibt’s in Wien nicht sogar auch Ringstraßen? Ich meine mich entfernt erinnern zu können, vor Jahren war ich mal da.

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  2. Westlich, aus dem Osten kamen doch immer die Mörderbanden. Gürtel gibt es hier auch, den inneren und den äußeren Grüngürtel. Der innere umschließt einen Teil der Innenstadt und ist oben auf der Karte auch zu sehen, im Westen.

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  3. Die Germanen, die Hunnen, die Russen sind glücklicherweise fortgeblieben, aber hätte ja sein können. Die Chinesen und Japaner kommen inzwischen mit Flugzeug, hoffentlich nicht in mörderischer Absicht, ja und die Schwaben hat man hier nicht gefürchtet, man wüßte, daß ihnen die Anreise zu teuer wäre 😉

    Schau nur, wie die bösen Hunnen der Heiligen Ursula und ihren 11000 Jungfrauen zugesetzt haben (wie man inzwischen weiß, waren es nur 11, nicht 11 Tausend, ein Übertragungsfehler; pff – 11 Tausend Jungfrauen, soviel hat die Stadt noch nie gesehen …). Rechts oben siehst Du das Kölner Wappen.

    Das ist vom „Meister der Ursulalegende“, um 1485.

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