Dom

Das neue Fenster in der Südfassade des Dom-Querschiffes ist ein Geschenk vom international renommierten Künstler Gerhard Richter. Es besteht aus 11263 bunten Glasquadraten in 72 Farbtönen. Kardinal Meisner findet, es passe besser zu einer Moschee, er hätte, wie man hört, Darstellungen von Märtyrern besser gefunden. Bunte, lebendige Lebensfreude hat ja mit der kirchlich verbrämten christlichen Lehre wirklich nichts zu tun: Das Leben ist hart und leidvoll, wer das nicht einsieht, hat in der Kirche nichts zu suchen.

7 Antworten zu “Dom

  1. Ich weiß nicht ob du es kennst?

    „Eine Geschichte von Gott“ auf Liederbuch von Herman van Veen.

    Wenn Du mir erklärst wie man es in den Blog stellt oder Dir zuschicken kann. Würde ich Dir das Stück gerne als mp3 zu Gehör bringen.

    Das trifft es voll.

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  2. In Sevilla/Spanien steht eine Moschee aus der Maurenzeit mit ca. 800 Säulen (allerdings nicht so monströsen, sondern schlanker) und mittendrin haben dann die Spanier, nach der Vertreibung der Mauren, eine Kirche hineingebaut. Du siehst, so seltsam war das mit der Kirche schon immer.

    Aber vielleicht will Kardinal Meisner ja auch seinen Beitrag zur Ausländerhatz beitragen.

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  3. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Auf Nachfrage erklärte er, da es in Moscheen keine Bildnisse gebe, passe es eher dahin, er meint damit das Ornamentale der Fenstergestaltung.
    Ist also wieder mal alles nicht so gemeint, wie es klingt, so wie neulich der Spruch mit der „entarteten Kultur“.

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  4. Erstaunlich ist nur dabei, es sind ja alles Personen des öffentlichen Lebens, in höher gestellten Positionen, an hervorragender Stelle, sollte da nicht mehr Umsicht und Weisheit vorhanden sein?
    Ich weiß nicht was Du beruflich machst, ob angestellt oder selbstständig, aber wieviele „Ausrutscher“ werden Dir so ohne weiteres nachgesehen?
    Ich habe schon so manches erlebt, wo normalen Angestellten, wegen Kleinigkeiten die Hölle heiß gemacht wurde.
    Ein Kardinal, ist zwar auch nur ein Mensch, sollte aber nicht nur ein Mann Gottes sein, sondern auch ein Mann des Wortes.

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