Ich wollte gestern prüfen, ob ich nicht vielleicht doch mal zur Karnevalszeit in Köln bleiben sollte, also scheute ich keine Gefahren und startete einen Selbstversuch, das Telefon natürlich in greifbarer Nähe. Durch Meditation schaltete ich das Denken ganz herunter, lockerte meine Muskeln, schaltete ein – auf drei Programmen lief parallel – ja, was? Wie auch immer, ich kam reinweg ins „Schunkele“, wie die Hiesigen sagen, aber als ich den jungen Jean Pütz sah als Sänger, war ich doch ein wenig irritiert: Ist das etwa eine Aufzeichnung? Und was macht Kurt Beck da? Ist der nicht verurteilt worden, für was auch immer? Ach so – zum „Mitfeiern“ … harte Strafe. Ich jedenfalls war bereits nach vier Minuten derart erschöpft, mein entspannter, gedankenloser Finger fand den Ausknopf von ganz allein. Nee, Kinder, beim besten Willen, es bleibt dabei – ich fahr weg.
PS: Dies ist ein Beitrag zur Reihe „Ethnologie des Alltags“ von Blogfreund Trithemius.

