„His Master’s Voice“ heißt das Motiv des lauschenden Hundes, das heute dem Major-Plattenlabel EMI gehört. Es wurde 1898 von dem Engländer Francis Barraud gemalt und ein Jahr später verkauft.
Die skulpturierte Acht ist übrigens die Hausnummer (wenn ich das richtig interpretiere).
Autor: Videbitis
Köln Triangle
Der Büroturm wurde 2004 fertig gestellt und 2006 in Betrieb genommen. Er ist 103 Meter hoch (Dom: 157 Meter) und hat die Grundform einer Triangel mit nach außen gewölbten Seiten. Die 29. Etage ist eine Aussichtsplatform.
Das Hochhaus und weitere geplante auf der rechtsrheinischen Seite führte für ca. zwei Jahre dazu, daß der Kölner Dom auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes des UNESCO-Welterbekomitees stand – eine Provinzposse, in der es des Stadtabgeordneten nur ums schnelle Geld ging. 2006 hat man sich geeinigt, zukünftig im Umfeld des Doms keine Gebäude zu bauen, die höher sind als 60 Meter, das Köln Triangle bleibt Ausnahme.
Richard-Wagner-Str.
„Alaaf you!“ – ham wir gelacht … Ob nun mal jemand diese Plakate abhängen könnte? Hallo, ist da jemand? Die Zeit ist vorbeihei, haaaaalooooo …
Die Kölner würden ja am liebsten das ganze Jahr weiterfeiern, und eigentlich machen die das ja auch, nur nicht in Kostümen. Mir persönlich ist es auch lieber, wenn man sich im Biergarten trifft, sobald der erste Sonnenstrahl auf die Erde trifft, so wie gestern Nachmittag:
Mediapark
Der Cinedom – immer mal wieder ein interessantes Motiv. Wer mehr wissen will, schaue sich bitte dieses Bild an, da gibt’s dann auch ein paar Infos.
Am Südfriedhof
Schon als Kind haben mich diese Säulen fasziniert: Man drückt den Hebel, redet irgendeinen Quatsch hinein und läuft dann schnell weg. Ja ja – ich weiß: Wie blöd muß man eigentlich sein … etc.! Kinder, macht das nicht, nur in einem wirklichen Notfalls dürft ihr das benutzen! Aber an das Gefühl der Versuchung kann ich mich noch sehr gut erinnern.
Kurztrip nach Berlin, 6. Tag
In „Billy Wilder’s Cocktailbar“ beim Filmmuseum am Potsdamer Platz kostet der Milchkaffee 3,60 Euro, dafür kann es sein, daß man auch eine Woche vor den Berliner Filmtagen auf internationale Stars trifft – was heißt schon ‚trifft‘, man sieht sie, und ob das den Preisunterschied rechtfertigt, ist fraglich, denn was hat man schon davon? Aber man fühlt sich trotzdem wohl hier, und ein Manko neueren Datums trifft man leider in ganz Berlin an (von ein paar Kreuzberger Kneipen abgesehen):
Kurztrip nach Berlin, 5. Tag
Am Checkpoint Charlie und an den Brücken um den Alexanderplatz stehen die fliegenden Händler in der Kälte und bieten „russische“ Fellmützen oder „original“ Bruchstücke der Berliner Mauer an – und jeweils zwei Gasmasken, für die sich kein Mensch zu interessieren scheint. Immer zwei, ich habe keinen Schimmer, an was die erinnern sollen … vielleicht, wenn ein amerikanischer Kriegsveteran zu Besuch kommt, dem sowas noch in seiner Sammlung fehlt? Jedenfalls stehen sie erbarmungswürdig einsam in der Gegend herum, allein aus Mitleid bin ich versucht, mich nach dem Preis zu erkundigen …